Optimierung im Innenbereich

Vorschiffsisolierung

2011 - 2012

in unse­rem Vor­schiff haben wir an den Sei­ten eine Holz­ver­klei­dung und unter den Pols­tern Holz­plat­ten aus Schiffs­bau­sperr­holz mit eini­gen weni­gen Lüf­tungs­lö­chern. Dies woll­ten wir etwas ver­bes­sern, da wir ja auch vor­ha­ben, bei etwas käl­te­ren Tem­pe­ra­tu­ren an Bord zu sein.

Im Zuge der Arbei­ten in Düs­sel­dorf soll­te hin­ter der Ver­klei­dung eine Iso­lie­rung ange­bracht wer­den. Im April 2012 war es dann soweit:

Das ist soge­nann­te “Fis­sel­ar­beit” und daher war dazu mein Typ gefragt. :-))

Maß­ge­recht wur­de die Iso­mat­te ein­ge­passt

Der Flüs­sig­kle­ber hat mir fast das Hirn ver­ne­belt, mir ist wie­der mal nicht erklär­lich, dass es Men­schen geben soll, die die­sen Geruch lie­ben, aber das Ergeb­nis kann sich sehen las­sen :-))

Wolf befes­tigt danach wie­der die Ver­klei­dun­gen

das war der ers­te Teil.

Febru­ar 2013

der 2. Teil kam dann in Hook­siel, als das Schiff an Land im Win­ter­la­ger stand.

Als wir bei guter Käl­te erst­mals auf dem Schiff schlie­fen, merk­ten wir schon die zusätz­lich ange­brach­te Iso­lie­rung, aber nun muss­te noch nach unten die Belüf­tung ver­bes­sert wer­den. Besorgt war das Mate­ri­al schon, nun wur­de es ver­baut: Eine soge­nann­te Matrat­zen­un­ter­lüf­tungs­mat­te.

Doch zuerst ein­mal muss­te es eine Loch­ver­meh­rung geben 🙂

denn die­se 4 Löcher sind doch zu wenig.

und des­halb geht Wolf­gang mit der Loch­sä­ge ans Werk und bringt ein paar Dut­zend Löcher von ca. 30 mm Durch­mes­ser an.

Ein Becher voll Abfall, das Ergeb­nis der Löche­rei :-))

Natür­lich müs­sen die Rän­der geschlif­fen und geölt wer­den. Ein fei­ner Film über das gesam­te Brett kann auch nicht scha­den

Jetzt geht es ans Aus­mes­sen der Mat­ten nach dem Mot­to:

Wie bekom­men wir mög­lichst vie­le Mat­ten­tei­le auf das teu­re Gewe­be­stück?

Der Ein­fach­heit hal­ber wur­den die Unter­la­gen mit Edel­stahl­klam­mern auf die Böden geta­ckert

Nun lie­gen wir zwar noch ca. 15 mm höher

aber der Vor­teil die­ser Mat­ten ist nicht zu unter­schät­zen. War doch vor­her am Mor­gen leich­te Feuch­tig­keit unter den Matrat­zen zu spü­ren, ist nun alles bes­tens, die Pols­ter sind von unten genau so tro­cken, wie wir es uns vor­ge­stellt haben. Die­se Arbeit hat sich voll gelohnt. 

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