2012 - Tag 07

14.08.2012 - Mitt­woch: heu­te: Kre­feld ⇒ Lüden­scheid

das Wet­ter heu­te um 07:00 Uhr son­nig, Wind: war­mer Wind aus W - Tem­pe­ra­tur: 19° - Baro­me­ter: 1.005 - BSt. Zäh­ler: 2.111,3

Heu­te soll die lang ersehn­te Dich­tung kom­men, sodass wir end­lich wei­ter­fah­ren kön­nen.

Früh zieht es mich raus aus den Federn und ich genie­ße die Ruhe im Hafen. So lang­sam wird auch der Him­mel blau und wie­der wird es ein schö­ner Som­mer­tag.

Nun sind wir schon eine gan­ze Woche hier im schö­nen “Zwangs­ur­laub” - es wird Zeit, dass wir wei­ter­kom­men, nach unse­rem ursprüng­li­chen Plan wären wir heu­te schon in Bre­mer­ha­ven los­ge­fah­ren. - Aber was sind schon Plä­ne :- )

Nach einem aus­gie­bi­gen Früh­stück kom­men auch die Ande­ren dran

Anschlie­ßen­de gründ­li­che Rei­ni­gung :- )

10:00 Uhr - Wolf­gang geht erwar­tungs­voll zum Brief­kas­ten. Sie ist da, unse­re Dich­tung für den Vor­fil­ter. Jetzt kön­nen wir wei­ter­fah­ren.
Wolf­gang kon­trol­liert noch ein­mal alles und um 11:45 Uhr heißt es: Lei­nen los.

Als wir unse­re Anker­stel­le pas­sie­ren, haben wir doch ein leicht mul­mi­ges Gefühl. Doch wir fah­ren zügig wei­ter und ver­las­sen den Rhein gegen 12:00 Uhr.

Wir ver­las­sen den Rhein, das “Rhein-Oran­ge” signa­li­siert uns von wei­tem:

Ruhr in Sicht und ein­mal rechts abbie­gen bit­te.

die Skulp­tur Rhein-Oran­ge:
Stand­ort: Sie steht am Rhein­ki­lo­me­ter 780 in Duis­burg-Kaß­ler­feld, direkt an der Mün­dung der Ruhr in den Rhein.
Aus­se­hen & Bedeu­tung: Die 1992 errich­te­te Stahl­skulp­tur ist 25 Meter hoch, 7 Meter breit und 1 Meter tief. Ihre Far­be ist ein leuch­ten­des Oran­ge (nicht klas­sisch Rot), was an glü­hen­den Stahl erin­nern soll – eine Anspie­lung auf die Bedeu­tung der Stahl­in­dus­trie in der Regi­on.
Künst­ler: Geschaf­fen wur­de das Werk von dem Köl­ner Bild­hau­er Lutz Frit­sch.
Funk­ti­on: Rhein-Oran­ge ist eine weit­hin sicht­ba­re Land­mar­ke (Public Art Ruhr) und mar­kiert den Über­gang der Ruhr in den Rhein.

Die Skulp­tur ist ein belieb­tes Aus­flugs­ziel und Teil der Rou­te der Indus­trie­kul­tur.

Da die alte Ruhr­schleu­se im Moment allei­ne den Ver­kehr bewäl­ti­gen muss, haben wir ein klam­mes Gefühl, dass es hier schon War­te­zei­ten geben wird. Aber nichts da, wir fah­ren hin­ter 2 Berufs­schif­fern durch und ver­las­sen die Schleu­se gegen 12:45 Uhr ohne Pro­ble­me.

Das gilt nicht für uns.
So geht es wei­ter: Alle Schleu­sen schei­nen nur auf uns zu war­ten und wir pas­sie­ren die Schleu­sen
Ober­hau­sen - Gel­sen­kir­chen - Wan­ne-Eikel und Her­ne Ost ohne War­te­zei­ten und sind gegen 17:45 in Höhe Cas­trop-Rau­xel, wo wir eigent­lich über­nach­ten woll­ten.

In Kre­feld hat­te ein MoBo Fah­rer uns ans Herz gelegt, wir soll­ten im ⇒🔗 Motor­boot­club Lüden­scheid fest­ma­chen. Wir sind dann noch die gut 8 Kilo­me­ter gefah­ren und kurz vor 19:00 sind die Lei­nen fest

Blick auf das alte ⇒🔗 Schiffs­he­be­werk Hen­ri­chen­burg.

Und wir waren immer noch nicht da

Am Abend noch beim Grie­chen essen und an Bord ging end­lich ein ange­neh­mer leich­ter Wind.

So ein Kanal­tag mit sehr viel Wär­me macht doch ange­nehm müde und wir gin­gen bald in die Koje.

Alles in allem ein guter Tag, unser Motor schnurr­te 8 Std. wie ein Kätz­chen, als wäre nie etwas gewe­sen.

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