2018 - Woche 03 - aufgelaufen
20.08.2018 - Montag: heute: nur Hamburg
das Wetter heute in der Frühe: bewölkt, Wind: WSW 3 - Temperatur: 17° - Barometer: 1015 mB.
Wir machen einen Spaziergang in Richtung Innenstadt und erkunden die nächste Umgebung. Ganz in der Nähe befindet sich das „Portugiesen-Viertel“
dazu meint die KI
Das Portugiesenviertel in der Hamburger Neustadt (nahe Landungsbrücken/Michel) ist ein beliebtes Quartiert, das in den 1960er Jahren durch portugiesische und spanische Gastarbeiter entstand. Es ist bekannt für südländisches Flair, zahlreiche Restaurants, Cafés und gilt als kulinarischer Hotspot für Fisch und mediterrane Küche.
Das Viertel liegt im südlichen Teil der Neustadt, zwischen den Landungsbrücken und dem „Michel“ (St. Michaelis Kirche). Es entstand, als sich Gastarbeiter aufgrund günstigen Wohnraums und der Nähe zum Hafen dort niederließen.
Es ist ein lebendiges, urbanes Wohn- und Geschäftsviertel, das sich durch seine hohe Dichte an portugiesischen, spanischen und zunehmend auch anderen internationalen Restaurants auszeichnet.
Bekannt ist das Viertel für seine authentischen portugiesischen Restaurants, Fischlokale, Cafés und Eisdielen, die besonders bei gutem Wetter zum Außenverzehr einladen.
Historisch wurde die Gegend aufgrund der vielen Hafenarbeiterkneipen früher auch als „Die Küste“ bezeichnet. Es ist ein beliebtes Ziel für Einheimische und Touristen, um zu flanieren, in Restaurants zu essen oder in kleinen Läden zu stöbern
Für heute am Nachmittag haben wir uns mit meinen 2 Schwägerinnen verabredet, die in der Lüneburger Heide wohnen. Wir haben ein paar angenehme Stunden und gehen am Abend zu einem der vielen Portugiesen gut essen.

Am Hafenende an der Kehrwiederspitze steht das Gebäude, das man aus der Fernsehserie als “Notruf Hafenkante” wohl kennt
Der Kehrwieder (plattdeutsch Kehrwedder) ist eine der ehemaligen Inseln im Hamburger Stadtgebiet (der westliche Teil der historischen Speicherstadt) und gehört zum Stadtteil HafenCity. Geographisch liegt er im Stromspaltungsgebiet der Niederelbe und ist der nördliche Grasbrook. 1532 wurde er zusammen mit der Nachbarinsel Wandrahm in die befestigte Stadt einbezogen.
Poetisch wird berichtet, der Name hätte seinen Ursprung darin, dass hier die Hamburger und vor allem Hamburgerinnen die zur See fahrenden Männer mit dem Wunsch „Kehr wieder!“ verabschiedet haben, da die Kehrwiederspitze an der Ausfahrt aus dem Hafen in die Elbe hinein lag. Tatsächlich aber ist der Name Kehrwieder in Norddeutschland eine Bezeichnung für eine Sackgasse, und auf dieser schmalen Insel musste man vor dem Bau der Niederbaumbrücke (1880) wieder umkehren, zurück bis zur Brooksbrücke.
21.08.2018 - Dienstag: nur Hamburg
das Wetter heute in der Frühe: teilweise Sonne, Wind: NW 1 - Temperatur: 15° - Barometer: 1017 mB.
Heute ist es ein ganz klein wenig ruhiger auf den Landungsbrücken, wir fahren mit den roten Doppeldeckern durch die Stadt. Wir sehen wirklich sehr viel von Hamburg und haben dazu einen guten Führer, der uns viel Interessantes über seine Stadt erzählt.
An der Binnenalster mit der Fontäne, die ca. 180.000 L Wasser pro Stunde bis 40 m hoch pumpt.

Ein fauler Nachmittag nach den vielen Eindrücken mit einem Sonnenbad tut gut, man hat ja schließlich Urlaub ;-))
Am Abend gehen wir zur Elphi, da wir sehen, dass der Balkon fast menschenleer ist. Die Gelegenheit muss man nutzen.

Als wir zur Rolltreppe gingen, war gerade Veranstaltungsende und so fuhren wir mit ca. 2.000 Menschen die berühmte 82 m lange Rolltreppe nach unten. Zur Zeit soll es die längste Rolltreppe Westeuropas sein.
Es war ein tolles Erlebnis, jetzt wollen wir auch ein Konzert in der Elphi besuchen, um die Säle kennen zu lernen.
22.08.2018 - Mittwoch: heute: nur Hamburg
das Wetter heute in der Frühe: Sonne, Wind: SE 2, Temperatur: 15°, Barometer: 1021
Heute am Mittwoch steht das Miniatur Wunderland auf dem Plan. Wir machen uns morgens um 8:00 auf den Weg, es ist noch wunderbar leer, der Tipp meiner Schwägerin war goldrichtig. Wir kommen aus dem Staunen nicht mehr raus. Hier war wirklich jeder Cent des Eintrittspreises wert.

Die Besucherzahlen der einzelnen Länder. Wie wir vernommen haben, hat das Wunderland inzwischen Neuschwanstein von Platz 1 verdrängt und ist somit Deutschlands beliebteste Sehenswürdigkeit.
Die Elphi, das schönste Wahrzeichen Hamburgs. Sie wurde von 2007 - 2016 erbaut. Die Baukosten betrugen insgesamt rund 866 Mio.
Geplant waren 77 Mio.
Vom ehemals genannten „Schandmal für die Reichen“ zur Aufwertung des Image der Stadt Hamburg.

auf der Brooksbrücke:
Barbarossa ist einer von den wenigen Brückenheiligen Hamburgs.
St. Ansgar war der 1. Erzbischof von Hamburg


Am Nachmittag buchten wir noch eine Fahrt mit einer Barkasse und sehen uns Hamburg vom Wasser aus an. Hier hat man doch eine ganz andere Perspektive.

Luxus Appartements in der Hafencity, der Marco Polo Tower,
bestimmt kein sozialer Wohnungsbau

Die vielen Eindrücke waren heute wieder einmal fast zu viel, man kann einfach alles gar nicht aufnehmen.
Aber zum Abschluss natürlich die Elphi vom Wasser aus.
Es ist schon ein sehr außergewöhnliches Bauwerk.
Den Abend verbrachten wir dann in aller Ruhe und saßen wieder einmal noch recht lange im Cockpit. Im Schiff waren es gegen Abend noch immer 30°.
23.08.2018 - Donnerstag: heute: nur Hamburg
das Wetter heute in der Frühe: bewölkt, Wind: W 2 - Temperatur: 18° - Barometer: 1015 mB.
Doch die Sonne kommt wieder gut zum Vorschein, aber im Norden ist es schon von Vorteil, dass am Wasser immer ein leichter Wind geht.
Wir fahren mit der Hochbahn von der direkt dem Hafen gegenüberliegenden Haltestelle Baumwall zur Mönckebergstraße.
Von dort aus gehen wir durch schöne Straßen zur Binnenalster - die berühmten 4 Jahreszeiten

Zwischendurch gibt es in der Europapassage ein tolles Eis in der italienischen Eisdiele im Geschoss E2. Es war ein Tipp von meiner Schwägerin.
und dann zum Rathaus. Das Rathaus ist ein toller Prachtbau, von innen und von außen. Toll auch der Innenhof mit seinem Figurenbrunnen.





Ich bin danach ziemlich kaputt. In der Innenstadt kein einziger Windhauch und für Hamburg außergewöhnliche Temperaturen. Ich möchte nur noch zum Schiff und das in meinem gemütlichen Tempo.
Mein lieber Mann geht noch zum Michel, fährt mit dem Fahrstuhl ganz nach oben und genießt die Aussicht über Hamburg.
Ausruhen und Sonnenbad auf dem Schiff sind für den Rest des Tages angesagt.
24.08.2018 - Freitag: nur Hamburg
das Wetter heute in der Frühe: bedeckt, ein kleines Regenband ist durchgezogen,
Wind: W 3-4 - Temperatur: 15° - Barometer: 1008 mB.

Den ganzen Vormittag schauert es immer wieder, aber für einen kurzen Stopp auf dem Feuerschiff, die Zeit muss sein.
Aber als am Nachmittag die Sonne freundlich ‘Moin’ sagt, nehmen wir uns die Räder und machen eine wunderschöne Radtour.
Zuerst zum Chilehaus










danach fahren raus aus der Stadt zum Italiener in Entenwerder (das war ein Tipp aus der Nordtour im NDR)


Der Wind frischt wieder ganz schön auf und mein Akku am Rad ist auf dem letzten Balken und blinkt immer wieder, aber wir schaffen es gerade noch so bis zum Schiff.
Zurück am Wasser entlang war einfach nur schön.
25.08.2018 - Samstag: heute: nur Hamburg
das Wetter heute in der Frühe: bewölkt, Wind: SSW 2 - Temperatur: 12° - Barometer: 1007 mB.

Es ist richtig kühl geworden und für den Tag sind Schauer angesagt. Da fällt das Abschiednehmen nicht schwer.
Morgen, zur Fahrt nach Stade, ist wieder besseres Wetter angesagt, leider mit Wind genau von vorne auf der Elbe.
Da es heute so kühl ist, ist es eine gute Gelegenheit, die Heizung nochmals durchzustarten und schon bald ist es gemütlich warm im Schiff.
Wir lassen den Tag ruhig ausklingen und verabschieden uns leise von der schönen Stadt Hamburg.
26.08.2018 - Sonntag: Unsere Route heute: Hamburg ⇒ Stade
das Wetter heute in der Frühe: teilweise bewölkt. Nach einer kalten Nacht scheint die Sonne wieder, Wind: W 3 - Temperatur: 11° - Barometer: 1013 mB.

Um 08:30h verlassen wir Hamburg, schön war es hier und überwiegend wunderbares Sommerwetter. In Hamburg sagt man tschüss. Das ging mir nicht mehr aus dem Kopf :-))
Vorbei an sehr außergewöhnlichen Häusern






Der Eisbrecher Stettin hat wohl seinen Ruhestand angetreten, denn er gehört zum Museumshafen Övelgönne.
Gesehen haben wir dieses Schiff in 2015 auf der Ostsee.

Alter Schwede - im wahrsten Sinne des Wortes
Der Stein aus grauem Granit wiegt ganze 217 Tonnen. Mit seinen Breitenabmessungen von etwa 7,9 Meter und 5,2 Meter und einer Höhe von 4,5 Meter nimmt der Riesenfindling einen vorderen Platz in der Rangfolge der größten norddeutschen Findlinge ein. Gleichzeitig ist er der älteste Großfindling Deutschlands. Zitat aus: 🔗

die 🔗 MS Uwe sank am 19.12.1975
Sie wurde verschrottet. Doch da das Heck zu schwer war, verblieb es am Strand der Elbe.
Zwischen den Buhnen liegen die Überreste des finnischen Motorseglers „Polstjernan“ (nicht „Nordstjern“), der am 20.10.1926 im heutigen Nord-Ostsee-Kanal in Brand geriet und von einer Blankeneser Bergungsfirma abgeschleppt und ausgeschlachtet wurde.

Vorbei an Blankenese



Historischer 🔗 Leuchtturm Julssand


Gegen Mittag biegen wir in die Schwinge ein und es geht in Richtung Stade.
Kurz darauf laufen wir im Schlick auf, können aber nach kurzer Zeit wieder weiter.
Doch ein paar Minuten später in der Einfahrt zum Stadthafen von Stade geht nichts mehr, wieder aufgelaufen.


Dass wir über eine halbe Stunde willkommen geheißen wurden, hätte nicht sein müssen :-))
Wir machen an der “Heinrich” am Hafenanfang fest und warten darauf, dass das Wasser kommt ;-((
Gut 30 Min. später verlassen die ersten Boote den Hafen und auch wir haben dann wieder Wasser unterm Kiel. Wir können auf die andere Seite und dort am Längssteg im Stadthafen festmachen. Wir zahlen hier 11 € inkl. Strom.

Am Abend geht es zum “Fischhus Störtebeker” zum Panfisch essen, der uns sehr gut schmeckt.
So geht auch die 3. Woche zu Ende und wir kommen uns vor, als wären wir schon etliche Wochen mehr unterwegs.





























