2024 - Woche 03 - getrennte Wege

23.09.2024 - Montag: Unsere Route heute: Dragoer - Sundby-Kopenhagen

Das Wet­ter heu­te in der Frü­he: total bewölkt, 14°, Wind E 2-3, Baro 1010. Der Wind soll im Lau­fe des Tages auf süd­li­che Rich­tung dre­hen, Stär­ke gleich­blei­bend. Wir wol­len heu­te zum Hafen Sund­by fah­ren.

Z. Zt. herrscht star­ker See­ne­bel. Sicht­wei­te unter 100 m. Doch die Son­ne kämpft sich durch.

Die Brü­cke ist im Nebel ver­schwun­den.

Tschüss Dra­gør

11:00h - wir fah­ren los
mit 1.500 RPM und ca. 5 Kn. in Rich­tung Nord

nach ca. 30 Minu­ten sehen wir erst, wie nah der Flug­ha­fen von Kopen­ha­gen ist. Wir haben in Dra­gør rein gar nichts gehört.

Wir pas­sie­ren das Leucht­feu­er Nord­re Rose und dann geht die Fahrt in Fahr­was­ser “Kon­ge­dy­bet”

Das Leucht­feu­er Nord­re Røse Fyr wur­de 1877 als Däne­marks ers­ter fest­ste­hen­der Leucht­turm im offe­nen Fahr­was­ser errich­tet. Die Unter­kon­struk­ti­on und das fünf Meter hohe ellip­sen­för­mi­ge Fun­da­ment (über der Was­ser­ober­flä­che) sowie der run­de Turm wur­den aus Gra­nit errich­tet.
Die auf­wän­di­ge Kon­struk­ti­on erwies sich bei star­kem Eis­gang im Öre­sund als nicht sta­bil genug. Des­halb war in den Jah­ren 1892–1893 eine Repa­ra­tur und umfas­sen­de Ver­stär­kung des Unter­baus not­wen­dig gewor­den.
Der Unter­bau beher­berg­te auch Auf­ent­halts­räu­me für das Leucht­turm­per­so­nal und einen Maschi­nen­raum.
1926 wur­de das Leucht­feu­er elek­tri­fi­ziert.
Lan­ge Zeit wur­de der Leucht­turm Nord­re Røse Fyr dau­er­haft von drei Män­nern bedient. Heu­te wird das Leucht­feu­er vom Drog­den Fyr aus fern­ge­steu­ert. Zitat aus: 🔗

Wir nähern uns dem Sund­by Sejl­fo­rening Havn. Man merkt doch, dass man in den Aus­läu­fern von Kopen­ha­gen ange­langt ist.

Wir müs­sen suchen, um einen Platz zu fin­den, der breit genug ist für unse­re 3,10 m. Wir fin­den nur eine ein­zi­ge grü­ne Box mit 3,40 m. Passt ja :)

um 12:30h lie­gen wir nach 5,9 sm und 1,5 Std. fest im Hafen. Die Lie­ge­platz­ge­bühr beträgt 160 DKK inkl. Strom und Duschen.

Mein lie­ber Mann mosert auf dem Weg zum nahen Lidl über den Hafen, den uns ein Segel­ka­me­rad aus unse­rem Ver­ein emp­foh­len hat:

Das Tor macht zu, wie kom­men wir am Abend in den Hafen?
Nur eine Dusche für einen so gro­ßen Hafen?
Kein Hafen­meis­ter und der Auto­mat ist defekt? Der ers­te Ver­such am Hafen­au­to­ma­ten ver­läuft nega­tiv. Auto­mat mel­det: defekt.

Dann tref­fen wir einen net­ten Dänen, der deutsch spricht und uns mit­teilt, dass es kei­nen Hafen­meis­ter gibt und der uns den Code für die Sani­tär­an­la­gen ver­rät: 0100#.

Unser Haus- und Hof­lie­fe­rant ist in unmit­tel­ba­rer Nähe des Hafens und wir holen uns ein Eis, da die Son­ne heu­te noch­mal sehr warm scheint. Das Eis ist so süß, dass es uns fast anekelt.

Auf dem Rück­weg sehen wir uns die Info­ta­fel noch etwas genau­er an: Es gibt 6 gro­ße Duschen, die ein­zel­ne Dusche inkl. Toi­let­te und Wasch­tisch ist so groß wie ein Bade­zim­mer, nicht so modern, aber sau­ber. Und das alles für 160 DKK, was will man mehr. Der net­te Däne erklärt uns auch, dass die U-Bahn­sta­ti­on ganz in der Nähe ist und man sehr schnell in die Innen­stadt von Kopen­ha­gen kommt.

Also, alles palet­ti, will ich mei­nen.

Ein schö­ner und son­ni­ger Tag geht zu Ende.

24.09.2024 - Dienstag: heute: nur Sundby-Kopenhagen

Das Wet­ter heu­te in der Frü­he: total bewölkt, 16°, Wind S 2, Baro 1000

Wir gehen noch vor dem Früh­stück duschen, da der Him­mel nichts Gutes ver­heißt. Kaum sind wir wie­der auf dem Boot, setzt ein Regen­schau­er ein. Der Regen beglei­tet uns auch den gesam­ten Tag über, mal mehr mal weni­ger. Ges­tern war es doch noch so schön und heu­te nur Regen.

In der Mit­tags­zeit nutzt mein lie­ber Mann eine kur­ze Regen­pau­se und macht sich auf den Weg zu unse­rem Hof­lie­fe­ran­ten Lidl.

Ich backe zwi­schen­zeit­lich einen Kuchen im Omnia und spä­ter noch Fri­ka­del­len. Die kön­nen wir lei­der am Abend noch nicht essen, da ich ver­se­hent­lich statt der Pfir­sich­do­se für den Kuchen die Dose mit der Lin­sen­sup­pe geöff­net habe. Die­se schmeckt uns aber zum Abend­essen auch sehr gut.

O-Ton Wolf­gang: Gegen Abend schüt­tet es dann aus Eimern und ich stel­le fest, dass wir bei sol­chem Stark­re­gen eine undich­te Stel­le haben müs­sen. Das Was­ser läuft dabei auf der StB-Sei­te wohl an der Bord­in­nen­wand nach unten und brei­tet sich auf der StB-Sei­te unter den Kork­flie­sen aus. Dort tritt es dann aus den Fugen aus, beson­ders, wenn man sich auf dem Boden viel bewegt.

Irgend­wann, ich lie­ge schon in der Koje, schlei­che ich mich wie­der raus: Ich muss eine Schmerz­ta­blet­te neh­men, mein rechts Bein schmerzt von der Hüf­te bis zum gro­ßen Zeh. Wolf­gangs Kom­men­tar: Dann wird das nix mit dem Besuch von Kopen­ha­gen, den wir für mor­gen geplant haben. Nein, so weit kommt es noch. Mein lie­ber Mann hat sich Kopen­ha­gen gewünscht, wenn ich mich nicht rich­tig bewe­gen kann, dann muss er allei­ne die Tour machen, und ich pfle­ge mich auf dem Schiff.

25.09. 2024 - Mittwoch: heute: nur Sundby-Kopenhagen

Das Wet­ter heu­te in der Frü­he: total bewölkt, 14°, Wind SW 4, Baro 995

Gesagt, getan, so machen wir das heu­te: ich gen­emi­ge mir zum Früh­stück eine wei­te­re Schmerz­ta­blet­te und Wolf­gang macht sich auf den Weg.

O-Ton Wolf­gang: Am spä­ten Vor­mit­tag fah­re ich dann allei­ne mit der Metro in die Kopen­ha­ge­ner Innen­stadt und dort mit dem “Hop on Hop of” Bus durch die Stadt. Das Stadt­bild erin­nert mich stark an Ham­burg. An der Sta­ti­on “Klei­ne Meer­jung­frau - Mer­maid” stei­ge ich aus und mache eini­ge Fotos. Ansons­ten ist das Foto­gra­fie­ren aus dem Bus unbe­frie­di­gend. Glück habe ich, dass ich eine regen­freie Zeit erwischt habe.
Die Fahrt mit der Metro gestal­tet sich ein­fach und gut. Tickets kön­nen an allen Sta­tio­nen mit Visa Card gewählt und bezahlt wer­den.

Hier fährt die Metro ohne Fah­rer, ca. im 4-Minu­ten Takt oder noch schnel­ler. Die Bahn­hö­fe sind blitz­blank sau­ber und es läuft alles gesit­tet ab.

Die Kopen­ha­ge­ner Metro ist die U-Bahn der däni­schen Haupt­stadt Kopen­ha­gen und der angren­zen­den Stadt Fre­de­riks­berg. Die ers­te Stre­cke wur­de im Jahr 2002 in Betrieb genom­men, inzwi­schen besteht sie aus vier Lini­en und ist die ein­zi­ge U-Bahn in Däne­mark. Alle Lini­en ver­keh­ren fah­rer­los und voll­au­to­ma­tisch. Die Metro wird vom Unter­neh­men Metro Ser­vice A/S betrie­ben, das für die Gleis­an­la­gen und den Fahr­be­trieb ver­ant­wort­lich ist; sie gehört den ita­lie­ni­schen Gesell­schaf­ten Ansal­d­oB­re­da, die 2015 von Hita­chi Rail über­nom­men wur­de, und dem Mai­län­der Ver­kehrs­un­ter­neh­men Azi­en­da Traspor­ti Mila­ne­si (ATM).

Die Metro ist zusam­men mit der S-Bahn der Haupt­last­trä­ger des öffent­li­chen Nah­ver­kehrs von Kopen­ha­gen. Wäh­rend letz­te­re vor allem den Groß­raum bedient, ist die Metro ins­be­son­de­re für den Ver­kehr in der Innen­stadt inner­halb und außer­halb der Seen und der Stadt Fre­de­riks­berg, als Ver­bin­dung zu den neu­en Stadt­tei­len Nord­havn und Ørestad sowie zum Kopen­ha­ge­ner Flug­ha­fen aus­ge­legt. Die Fahr­strom­ver­sor­gung erfolgt über seit­li­che, von unten bestri­che­ne Strom­schie­nen. Zitat aus: 🔗

Mit dem roten Bus durch Kopen­ha­gen:

Haupt­bahn­bahn­hof -Køben­havns Hoved­ba­ne­gård - es ist der größ­te Bahn­hof Däne­marks und wur­de 1911 eröff­net

Der Kopen­ha­ge­ner Haupt­bahn­hof (Køben­havns Hoved­ba­ne­gård  abge­kürzt Køben­havn H , umgangs­sprach­lich meist als Hoved­ba­ne­går­den oder ein­fach Hoved­ba­nen bezeich­net) ist der Haupt­bahn­hof in Kopen­ha­gen, Däne­mark , und der größ­te Bahn­hof Däne­marks. Mit mehr als 100.000 Rei­sen­den täg­lich ist er nach dem Bahn­hof Nør­re­port der zweit­größ­te Bahn­hof Däne­marks. Es liegt im Zen­trum von Kopen­ha­gen, zwi­schen den Bezir­ken Ind­re By und Ves­ter­bro mit Ein­gän­gen von Bernstorffs­ga­de (gegen­über Tivo­li-Gär­ten ), Bane­gårds­p­lad­sen , Revent­lows­ga­de und Zugang zu Bahn­stei­gen von Tiet­gen­sga­de .

Der ers­te Bahn­hof Kopen­ha­gens wur­de 1847 eröff­net. Das heu­ti­ge Bahn­hofs­ge­bäu­de stammt aus dem Jahr 1911 und ist ein Werk des Archi­tek­ten Hein­rich Wenck . Der Bahn­hof ver­fügt über sie­ben Bahn­stei­ge und 13 Glei­se. In der Bahn­hofs­hal­le befin­den sich zahl­rei­che klei­ne Geschäf­te, Restau­rants, Cafés und Imbis­se. Zitat aus: 🔗

Die Ny Carls­berg Glyp­to­tek

Ny Carls­berg Glyp­to­tek ist ein Muse­um in Kopen­ha­gen. Es zeigt sowohl anti­ke Skulp­tu­ren des Mit­tel­meer­raums aus Ägyp­ten, Rom und Grie­chen­land als auch moder­ne Skulp­tu­ren von Augus­te Rodin und Edgar Degas. Däni­sche und fran­zö­si­sche Gemäl­de aus dem 19. und 20. Jahr­hun­dert des Impres­sio­nis­mus und Post-Impres­sio­nis­mus ergän­zen die Samm­lung.

Die Bestän­de gehen zurück auf die Kunst­samm­lung des däni­schen Indus­tri­el­len Jacob Chris­ti­an Jacob­sen, des­sen Sohn Carl Jacob­sen die Samm­lung bedeu­tend erwei­ter­te und 1888 der Öffent­lich­keit stif­te­te. Der Name lei­tet sich ab vom Namen der Braue­rei Carls­berg mit den Zusät­zen Neu und Glyp­to­thek, also Skulp­tu­ren­samm­lung. Carl Jacob­sen wähl­te die­sen Namen aus Begeis­te­rung für die Glyp­to­thek in Mün­chen.

Auch heu­te noch finan­ziert sich das Muse­um über einen Obo­lus, der auf jede Fla­sche Bier der Braue­rei Carls­berg auf­ge­schla­gen wird. Es wird dar­über hin­aus von der Carls­berg-Stif­tung unter­stützt. Zum hun­dert­jäh­ri­gen Jubi­lä­um der Anti­ken­samm­lung im Jahr 2006 wur­de das Gebäu­de umfang­reich reno­viert. Zitat aus:🔗

Chris­ti­ans­havn Kanal

Nyhavn war ursprüng­lich ein geschäf­ti­ger Han­dels­ha­fen, wo Schif­fe aus aller Welt anleg­ten. Hier gab es See­leu­te, Freu­den­mäd­chen, Knei­pen und Bars.
Heu­te sind die wun­der­schö­nen alten Häu­ser alle reno­viert und edle Restau­rants domi­nie­ren im alten Hafen. Am Nyhavn ent­span­nen sich die Men­schen am Kanal und genie­ßen Jazz-Musik und groß­ar­ti­ges Essen.
Der Hafen des Hans Chris­ti­an Ander­sen Das ältes­te Haus, Nr. 9, stammt aus dem Jahr 1681 und sein Aus­se­hen wur­de seit­dem nicht ver­än­dert.
Vie­le Häu­ser am Kai wur­den von berühm­ten Künst­lern bewohnt.
Hans Chris­ti­an Ander­sen leb­te in der Nr. 20 und schrieb dort die Mär­chen, Das Mäd­chen mit den Streich­höl­zern, Der klei­ne Klaus und der gro­ße Klaus und die Prin­zes­sin auf der Erb­se. Er leb­te auch 20 Jah­re in der Haus­num­mer 67 und zwei Jah­re in der Nr. 18. Zitat aus:🔗

Tiet­gens Hus, es befin­det sich direkt neben den Über­res­ten der abge­brann­ten Kopen­ha­ge­ner Bör­se (Bør­sen), die in den nächs­ten Jah­ren restau­riert wird.

Chris­ti­ans­borg-Palast - es ist ist welt­weit der ein­zi­ge Reprä­sen­ta­ti­ons­bau, der die höchs­ten Ver­tre­ter von Exe­ku­ti­ve, Legis­la­ti­ve und Judi­ka­ti­ve unter einem Dach ver­eint

Admi­ral Niels Juel bei Hol­mens Kanal

Magasin du Nord - Seit 2021 ist Magasin du Nord Teil der Unter­neh­mens­grup­pe Peek & Clop­pen­burg* Düs­sel­dorf.

Fre­de­riks Kir­ke

Die Fre­de­riks­kir­che (dänisch Fre­de­riks Kir­ke), oft auch Mar­mor­kir­che (Mar­mor­kir­ken) genannt, ist ein Kir­chen­ge­bäu­de der evan­ge­lisch-luthe­ri­schen däni­schen Volks­kir­che in unmit­tel­ba­rer Nähe des Schlos­ses Ama­li­en­borg in Kopen­ha­gen. Mit ihrer monu­men­ta­len Kup­pel prägt sie die Sil­hou­et­te der Stadt.
König Fre­de­rik V. leg­te 1749, zum 300. Jubi­lä­um der Begrün­dung sei­ner Dynas­tie durch Chris­ti­an I., in gro­ßer Zere­mo­nie den Grund­stein. Die vom König ver­lang­te Bau­aus­füh­rung in nor­we­gi­schem Mar­mor über­for­der­te aller­dings den Staats­haus­halt bei Wei­tem.
Johann Fried­rich Struen­see stopp­te schließ­lich 1770 den Bau, und damit begann das lan­ge Dasein der Fre­de­riks­kir­che als Bau­rui­ne.
Am 19. August 1894 konn­te end­lich die Wei­he statt­fin­den.
Die Fre­de­riks­kir­che ist ein Zen­tral­bau im Stil des klas­si­zis­ti­schen Spät­ba­rock. Über dem run­den Unter­ge­schoss mit Por­ti­kus erhebt sich der nur wenig ein­ge­zo­ge­ne Tam­bour der Kup­pel, die denen des Pan­the­ons und des Peters­doms in Rom nach­ge­bil­det ist. Sie durch­misst 31 m, ruht auf 12 Säu­len und ist die größ­te an einem Kir­chen­ge­bäu­de in Skan­di­na­vi­en. Die Kup­pel ist, bis auf weni­ge Aus­nah­men, sams­tags und sonn­tags begeh­bar.  Zitat aus: 🔗

könig­li­che Pavil­lons am Told­bod, die ele­gant gestal­te­ten Gebäu­de wur­den ursprüng­lich errich­tet, um Mit­glie­dern der däni­schen Königs­fa­mi­lie einen kom­for­ta­blen Ort zum War­ten auf könig­li­che Schif­fe zu bie­ten.

und zum guten Schluss: die Dame darf ja nicht feh­len :-)

Die Skulp­tur der klei­nen Meer­jung­frau wur­de am 23. August 1913 am Lan­gel­in­je-Kai in Kopen­ha­gen als Geschenk an die Stadt Kopen­ha­gen auf­ge­stellt. Der groß­zü­gi­ge Spen­der war Carl Jacob­sen, der Sohn von J.C. Jacob­sen, dem Grün­der einer wei­te­ren Kopen­ha­ge­ner Welt­mar­ke, näm­lich der Braue­rei Carls­berg.
Die Skulp­tur der klei­nen Meer­jung­frau besteht aus Bron­ze und Gra­nit­stein und ist inspi­riert von Hans Chris­ti­an Ander­sens Mär­chen über die Meer­jung­frau, die alles opfert, um mit dem jun­gen, schö­nen Prin­zen an Land ver­eint zu wer­den. Jeden Mor­gen und jeden Abend erhebt sie sich vom Mee­res­grund und sehnt sich von ihrem Fel­sen im Was­ser nach dem Prin­zen. Die Geschich­te der klei­nen Meer­jung­frau ist vie­len Kin­dern heu­te nicht nur aus Hans Chris­ti­an Ander­sens ursprüng­li­cher Fas­sung bekannt, son­dern auch aus Dis­neys gleich­na­mi­ger Ver­si­on.
Der Braue­rei­be­sit­zer Carl Jacob­sen ver­lieb­te sich in die Figur, nach­dem er im König­li­chen Thea­ter in Kopen­ha­gen eine Bal­lett­auf­füh­rung des Mär­chens gese­hen hat­te. Jacob­sen war sowohl vom Mär­chen als auch vom Bal­lett so begeis­tert, dass er den Bild­hau­er Edvard Erik­sen beauf­trag­te, eine Skulp­tur der Meer­jung­frau zu erschaf­fen. Zitat aus:🔗

O-Ton Wolf­gang: Spä­ter am Nach­mit­tag nach dem Kaf­fee­trin­ken mit selbst­ge­ba­cke­nem Kuchen stel­le ich fest, dass das Was­ser bei Stark­re­gen wohl im Vor­schiff­be­reich hin­ein­kommt. Es läuft dann wohl hin­ter der Ver­klei­dung auf dem Strin­ger wei­ter bis zum 1. Schrank, dort läuft es nach unten Rich­tung Salon und von dort unter die Kork­flie­sen.
(erst im nächs­ten Jahr wer­den wir fest­stel­len, dass das Was­ser an einem auch heu­te (09.06.2025) noch nicht bekann­tem Punkt der Fuß­re­ling ein­tritt, von dort durch die Fuß­re­ling bis zum 1. Schrank läuft und dort im Decken­be­reich unter­halb der Fuß­re­ling aus­tritt).

Da für den mor­gi­gen Tag durch­ge­hen­der Regen ange­sagt ist, brau­chen wir uns um ein Pro­gramm auch kei­ne Gedan­ken zu machen.

26.09.2024 - Donnerstag: heute: nur Sundby-Kopenhagen

Das Wet­ter heu­te in der Frü­he: total bewölkt, 14°, Wind SE 4-5, Baro 990

Es ist jetzt 13:00h. Bis jetzt reg­net es durch­ge­hend.
Wolf­gang geht wei­ter auf Suche, wo das Nass her­kom­men könn­te und wo es genau in das Inne­re ein­tritt.

Da für den mor­gi­gen Tag wie­der Mist­wet­ter ange­sagt ist, ent­fällt auch ein Pro­gramm, zumin­dest für drau­ßen.

27.09.2024 - Freitag: heute: nur Sundby-Kopenhagen

Das Wet­ter heu­te in der Frü­he: total bewölkt, 14°, Wind W 4-5, Baro 982

Die Wet­ter­pro­gno­se für heu­te: bis gegen 10:00h viel Regen, dann viel Wind.

Da es heu­te noch viel Stark­wind geben soll, die Böen rau­schen jetzt schon hier durch den Hafen, war­tet Wolf­gang mit sei­ner Fahr­rad­tour nach Kopen­ha­gen noch bis mor­gen.

Zwi­schen den Regen­schau­ern geht Wolf­gang noch 2 x zu Lidl und holt ins­be­son­de­re Was­ser und Apfel­saft.  Ansons­ten ver­läuft der wei­te­re Tag ruhig. Abends nimmt der Wind kräf­tig ab, soll aber mor­gen noch­mal gut auf­fri­schen.

Am Abend gibt es einen lecke­ren Auf­lauf.

28.09.2024 - Samstag: heute: nur Sundby-Kopenhagen

Das Wet­ter heu­te in der Frü­he: teil­wei­se bewölkt, 11°, Wind N 1, Baro 1021

Nach lan­ger Zeit scheint beim Auf­ste­hen die Son­ne. Der Wind soll heu­te noch­mal kräf­tig auf­fri­schen. Ich neh­me nach wie vor am Mor­gen und am Abend eine Schmerz­ta­blet­te und ver­su­che mich sehr zu scho­nen, damit ich den Törn eini­ger­ma­ßen schmerz­frei bis zum Ende erle­be.

O-Ton Wolf­gang: Auf­grund des Wet­ters, heu­te mal über­wie­gend son­nig, aber sehr win­dig, neh­me ich mein Fahr­rad und mache eine Besich­ti­gungs­tour in die Innen­stadt von Kopen­ha­gen. Vor­her hat­te ich mir von “Chat GPT” eine Fahr­rad­tour zu den bekann­tes­ten (?) Sehens­wür­dig­kei­ten zusam­men­stel­len las­sen, ca. 15 km lang. Über super Rad­we­ge führt mich “Maps” über die Rou­te, wirk­lich sehr ange­nehm dort zu fah­ren, und ich bin wie­der begeis­tert von mei­nem Bromp­ton.
Ich mache Fotos so gut ich es mit der klei­nen Kame­ra und dem Han­dy kann. Kon­stan­ze wird evtl. etwas dar­aus machen.

Skues­pil­hu­set - könig­li­ches Schau­spiel­haus liegt am Stadt­ha­fen

Das Schau­spiel­haus in Kopen­ha­gen ist Däne­marks Zen­trum für die Schau­spiel­kunst.
Drei Büh­nen bie­ten Platz für ins­ge­samt unge­fähr 1.000 Zuschau­er: Store Sce­ne (Gro­ße Büh­ne), Ports­ce­ne und Lil­le Sce­ne (Klei­ne Büh­ne).
Im Foy­er kön­nen Sie jeder­zeit auch ohne Ticket das Café besu­chen oder das erwar­tungs­vol­le Trei­ben vor einer Vor­stel­lung erle­ben. Emp­feh­lens­wert ist auch ein Spa­zier­gang auf dem mit Eichen­holz beklei­de­ten Geh­weg, der rund um das Schau­spiel­haus ver­läuft und als male­ri­sche Rou­te am Was­ser Nyhavn mit Lan­ge­li­nie ver­bin­det. Zitat aus:🔗

Nyhavn - ein ech­ter Klas­si­ker und auch ein Wahr­zei­chen von Kopen­ha­gen

Nyhavn war ursprüng­lich ein geschäf­ti­ger Han­dels­ha­fen, wo Schif­fe aus aller Welt anleg­ten. Hier gab es See­leu­te, Freu­den­mäd­chen, Knei­pen und Bars.
Ins­be­son­de­re im Som­mer ist der Hafen Nyhavn der per­fek­te Ort, um einen lan­gen Tag zu been­den. Genie­ßen Sie ein Abend­essen in den freund­li­chen Restau­rants oder machen Sie es wie die Ein­hei­mi­schen und trin­ken Sie Ihr mit­ge­brach­tes Bier an der Kai­mau­er. Zitat aus:🔗

Schloss Ama­li­en­borg - einer der beein­dru­ckends­ten Rok­ko­ko­bau­ten Däne­marks

Ama­li­en­borg wur­de im 17. Jahr­hun­dert gebaut und wird heu­te als einer der beein­dru­ckends­ten Roko­ko-Bau­ten Däne­marks ange­se­hen.
Die Schloss­an­la­ge besteht aus vier iden­ti­schen Gebäu­den: Palais Chris­ti­an VII. (Palais Molt­ke) Palais Chris­ti­an VIII. (Palais Levetz­au), Palais Fre­de­rik VIII. (Palais Brock­dorff) und Palais Chris­ti­an IX. (Palais Schack). Hier wohnt Ihre Majes­tät die Köni­gin und man weiß, dass sie zuhau­se ist, wenn die Flag­ge gehisst ist. Palais Chris­ti­an VIII. ist für die Öffent­lich­keit zugäng­lich. Hier fin­den Sie das Ama­li­en­borg Muse­um. In der Mit­te des Schloss­plat­zes steht eine Sta­tue des Königs Fre­de­rik V. aus dem Jahr 1771.
Ama­li­en­borg ist für sei­ne Leib­gar­de bekannt. Jeden Tag kann man hier die Wach­ab­lö­sung mit­er­le­ben. Um 11:30 Uhr ver­lässt die König­li­che Leib­gar­de die Kaser­ne am Rosen­borg Schloss um durch die Stadt zum Schloss Ama­li­en­borg zu mar­schie­ren, wo die Ablö­sung um 12:00 Uhr statt­fin­det. Die Rou­te kann vari­ie­ren. Es gibt drei ver­schie­de­ne Wach­ab­lö­sun­gen: die könig­li­che Wach­ab­lö­sung, Leut­nant­wach­ab­lö­sung und Palast­wach­ab­lö­sung.
Die könig­li­che Wach­ab­lö­sung fin­det statt, wenn König Fre­de­rik im Palais Chris­ti­an IX. wohnt. Die­se Ablö­sung ist die größ­te und ist die ein­zi­ge, in der die Flag­ge getra­gen wird. Das Kom­man­do der könig­li­chen Wach­ab­lö­sung hat ent­we­der ein Major oder ein Haupt­mann. Die Wache ver­lässt die Kaser­ne in der Gothers­ga­de­stra­ße 100 um 11:27 Uhr.
Sowohl die könig­li­che Wach­ab­lö­sung und die Leut­nants­wach­ab­lö­sung wer­den von einem Musik­korps und Tam­bour­corps beglei­tet. Bei beson­de­ren Ereig­nis­sen wie zum Bei­spiel der Geburts­tag der Köni­gin am 16. April, trägt die Leib­gar­de die rote Fest­uni­form und die Flag­ge mit dem könig­li­chen Wap­pen. Zitat aus:🔗

Ama­ger Bak­ke auch bekannt als Ama­ger Hang oder CopenHill ist ein Kraft-Wär­me-Kopp­lungs­werk für Abfall und Ener­gie, eröff­net wur­de es in 2017

Auf dem Dach befin­den sich 450 m Ski­pis­ten, die ganz­jäh­rig genutzt wer­den kön­nen.

St. Alban’s Church
Die Sankt Alb­ans Kir­che ist die ein­zi­ge angli­ka­ni­sche Kir­che in Däne­mark und wur­de zwi­schen 1885 und 1887 erbaut. Direkt davor liegt der Gefi­on Spring­brun­nen.

Gefi­on­spring­van­det -
Lt. der Sage habe ein Och­sen­ge­spann beim Pflü­gen aus der Mit­te Schwe­dens ein gro­ßes Loch geris­sen und die Land­mas­se in die Ost­see geschleu­dert. Das Loch in Schwe­den bil­det heu­te den Vänern-See. Aus dem her­aus­ge­ris­se­nen Land­stück soll die Insel See­land ent­stan­den sein.

Køben­havns Råd­hus
Das Rat­haus wur­de 1905 fer­tig gestellt und dient heu­te als Sitz des Bür­ger­meis­ters von Kopen­ha­gen.

Bør­sen - die ehe­ma­li­ge Bör­se, die 2014 einem Brand zum Opfer fiel und schwer beschä­digt wur­de. Sie soll jedoch rekon­struk­tu­riert wie­der auf­ge­baut wer­den.

Chris­ti­ans­borg Slot
Es beher­bergt die Spit­zen der drei Staats­ge­wal­ten des König­reichs Däne­mark und ist welt­weit der ein­zi­ge Reprä­sen­ta­ti­ons­bau, der die höchs­ten Ver­tre­ter von Exe­ku­ti­ve, Legis­la­ti­ve und Judi­ka­ti­ve unter einem Dach ver­eint. Neben den Räu­men des Par­la­ments Fol­ke­ting befin­den sich das Obers­te Gericht, der Dienst­sitz des Minis­ter­prä­si­den­ten, sowie Emp­fangs­räu­me des Däni­schen Königs­hau­ses im Schloss

Das war die aus­gie­bi­ge Rad­tour von Wolf­gang durch Kopen­ha­gen.

Im Hafen ist heu­te Segel­prü­fung und so haben wir heu­te auch ein wenig Hafen­ki­no.

Für mor­gen sind Win­de 4-5 aus NW ange­sagt. Wir wol­len Kurs Süd neh­men, evtl. Køge oder Rød­vig.

unsere Heimreise beginnt

29.09.2024 - Sonntag: Unsere Route heute: Sundby-Kopenhagen -> Rødvig

Das Wet­ter heu­te in der Frü­he: klar, 8°, Wind WNW 3, Baro 1018
Der Wind soll­te gleich­blei­bend sein mit Ten­denz etwas weni­ger.

Tschüss Sund­by Sejl­fo­rening, ein ruhi­ger Ver­eins­ha­fen, den man nur emp­feh­len kann.

Um 09:30 fah­ren wir aus dem Hafen, wo es uns doch sehr gut gefal­len hat, ruhig und doch ist man ratz fatz in der Innen­stadt von Kopen­ha­gen.

Jetzt kön­nen wir das Bild doch eher zuord­nen :-)
ein Kraft-Wär­me-Kopp­lungs­werk für Abfall und Ener­gie und wird auch als Ski­hal­le genutzt

Nord­re Rose trotzt uner­schüt­ter­lich den Flie­gern

Auch die Ore­sund­brü­cke ist heu­te klar zu sehen

Knapp eine Stun­de spä­ter segeln wir in Rich­tung Süden. Bei west­li­chen Win­den lau­fen wir bis zu 7 Kn. nur unter der Genua.

Doch der Wind wird bald etwas schwä­cher, am Leucht­feu­er Drog­den an BB. lau­fen wir unter Genua mit hal­bem bis Amwind­kurs im Durch­schnitt immer noch 5 Kn und dar­über.

noch ein Blick zu der alten Kir­che

Der Boes­dal Kalk­bruch wur­de Ende der 70er Jah­re still­ge­legt.

Heu­te dient es den ver­schie­dens­ten Akti­vi­tä­ten


Gegen 14:30 flaut der Wind ab auf W3. Eine hal­be Stun­de spä­ter haben wir noch 3 sm bis Rød­vig. Wir strei­chen die Genua und fah­ren unter Motor den Rest bis zur Mari­na.

Rød­vig, wir sind wie­der da.

Gegen 16:00h machen wir nach 30,1 sm 6,5 Std., wie­der am neu­en Längs­stei­ger fest. Davon sind wir ca. 4,5 Std gese­gelt.

Zum Abend­essen essen wir lecke­re Brat­kar­tof­feln mit Speck, Zwie­beln und Ei. Sehr gut.

O-Ton Wolf­gang: Kon­stan­ze mein­te: “Von Pell­kar­tof­feln essen wir nicht so vie­le wie von Brat­kar­tof­feln, weil Pell­kar­tof­feln sich nicht so rein­lüm­meln las­sen wie Brat­kar­tof­feln”!

Nun ist die 3. Woche um und wir befin­den uns wie­der auf der Heim­fahrt, mal sehen, was noch so auf uns zukommt.

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