2026 – Unser Törn in die Ostsee - Vorwort für “Rundt om Fyn”

Erklä­run­gen zu den Beson­der­hei­ten auf den ein­zel­nen Sei­ten:
Auf den Über­sichts­sei­ten kann man das Bild ankli­cken und kommt dann auf die ent­spre­chen­de Sei­te.
Wenn Schrift kur­siv geschrie­ben ist, dann ist es O-Ton aus dem Log­buch der Dou­ble­Fun und mit einer Aus­nah­me:
Zita­te aus ande­ren Quel­len sind auch kur­siv geschrie­ben, haben aber links am gesam­ten Zitat eine blaue senk­rech­te Linie.
Wei­ter­hin gilt: Wenn Ihr einen Hin­weis zu dem jewei­li­gen The­ma habt, lasst ger­ne einen Kom­men­tar da, und wenn Ihr einen Feh­ler fin­det, dann weist uns ger­ne dar­auf hin.

In die­sem Jahr woll­ten wir in Rich­tung Süden fah­ren. Das gro­be Ziel ist ent­we­der Süd­por­tu­gal, Madei­ra, die Kana­ren oder die Kap­ver­den.

Mein lie­ber Mann hat sei­nen Wunsch, mit dem eige­nen Boot bis nach New York zu fah­ren, noch nicht ganz auf­ge­ge­ben. Man kann es an den Zie­len erah­nen, oder nicht, oder doch?

Die Vor­stel­lung ist, dass wir in Süd­por­tu­gal oder auf einer der ange­streb­ten Inseln unser Boot über­win­tern las­sen und im Dezem­ber und um den Jah­res­wech­sel bei der Fami­lie sind.

Wie passt das zu der Insel Fyn? Wie­der mal eine lan­ge Geschich­te.

Aus dem Ziel “Absprung in die Karibik” wurden die Kapverden, wurden die Kanaren, wurden die Kanalinseln und heraus kam die Kulturinsel Fyn im Königreich Dänemark.

Beim K sind wir dann doch geblie­ben :-)

Unse­re eigent­li­che Pla­nung sah zuerst wie folgt aus:

Wir fah­ren von Hook­siel über Nor­der­ney, um noch ein­mal voll­zu­tan­ken. Dann in Rich­tung der Nie­der­lan­de. Ob es dann innen oder außen wei­ter­geht, wird sich noch zei­gen. Auch die Vor­stel­lung, im Ärmel­ka­nal noch einen Abste­cher nach Eng­land oder zu den Kanal­in­seln zu machen, bevor es über die Bis­ka­ya nach Por­tu­gal geht, stand im Raum. Gro­ße Plä­ne also.

Wie heißt es bei uns Jahr für Jahr wie­der? “Irgend­was ist immer” oder wie wir in mei­ner hes­si­schen Hei­mat sag­ten: “Ebbes is immer”.

Es kommt mal wie­der alles anders, als wir uns das vor­ge­stellt haben.

Eigent­lich wol­len wir aller­spä­tes­tens Mit­te Mai able­gen, doch dann hat­te mein lie­ber Mann Zahn­schmer­zen und bekam die Aus­kunft von der Zahn­ärz­tin: “Mit die­sem Zahn wür­de ich nicht ein paar Mona­te im Aus­land sein wol­len”. Also hieß es erst ein­mal behan­deln und dann doch Anfang Juni den Zahn zie­hen las­sen. Ein Pro­vi­so­ri­um wur­de ange­fer­tigt und im Win­ter soll­te dann ein Implan­tat ein­ge­setzt wer­den.

Somit ist der Sprung über den Atlan­tik wie­der in die Fer­ne gerückt.

Auf mei­ne Fra­ge, wann es los­geht, kam die Ant­wort: “Spä­tes­tens am 24. Juni ist Abfahrt!” Also hieß es für mich, alle anste­hen­den Ter­mi­ne noch zu absol­vie­ren. Doch in die­ser Woche war es so heiß, dass wir unse­re Fahrt zum Schiff noch­mals eine Woche nach hin­ten ver­schie­ben. Zumal in Hook­siel der Him­mel alle Schleu­sen geöff­net hat.

So weit, so gut … Die sel­be Ein­lei­tung wie im Vor­jahr trifft auch in die­sem Jahr wie­der genau zu:

Es kommt mal wie­der alles anders, als wir uns das vor­ge­stellt hat­ten.

So fah­ren wir dann erst am 30.06. 2026 nach Hook­siel.

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