2026 – Woche 12 – Besuch beim Sieger + Crash der Genua

Unse­re Fahr­ten in die­ser Woche:

🔗15.09.2026 – Diens­tag: Får­borg ⇒ Skarø

14.09.2026 – Montag: heute - nur Fårborg

Das Wet­ter heu­te Mor­gen: ¼ bewölkt, Temp. 12°, Wind NW2-3, Baro 1020.

Am Vor­mit­tag pas­se ich den geeig­ne­ten Augen­blick ab, um in der ein­zi­gen Wasch­ma­schi­ne im doch gro­ßen Hafen unse­re Wäsche zu waschen und fah­re in der War­te­zeit noch­mal ein­kau­fen zu Brugsen und zu Lidl.

Das Segel muss mal an die Luft …

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Am Nach­mit­tag neh­me ich das Groß­se­gel ein­mal hoch, weil der Wind gera­de so güns­tig steht und ände­re die Lei­ne für das Cun­ning­ham Auge und die hin­te­ren Lei­nen an den Lazy­jacks

wie tief sind wir gesun­ken :-)
Aber hier ist die Tie­de noch erträg­lich

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der letz­te Tag hier in Får­borg. Es kann nur bes­ser wer­den.

Mor­gen wer­den wir zur klei­nen Insel Scarø fah­ren, von der wir das “Sil­ver­rud­der” ver­fol­gen wol­len.

Der heu­ti­ge Tag ging tat­säch­lich ohne einen Regen­schau­er vor­über. Das hat z.Zt. Sel­ten­heits­wert. Zum Abend­essen haben wir heu­te einen sehr lecke­ren Nudel­sa­lat.

15.09.2026 – Dienstag: Unsere Route heute: Fårborg ⇒ Skarø

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Das Wet­ter heu­te Mor­gen: kop­lett bewölkt, Temp. 15°, Wind SSW2-3, Baro 1018. Wet­ter­vor­her­sa­ge, leich­te Win­de aus Süd, tro­cken und bedeckt.

Gegen 09:30 star­ten wir zur Aus­fahrt Fåborg bei 10 kn Wind aus SE - das bedeu­tet wohl wie­der mal moto­ren :-(

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Tschüss Fåborg,
das Wet­ter ist noch unent­schlos­sen, wie man sieht

Unter­wegs sehen wir wie­der ein­mal in der Fer­ne die “Fil­la”, die schon eini­ges erlebt hat.
Sie hat auf jeden Fal­le heu­te bes­se­re Wind­ver­hält­nis­se als wir.

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Die KI meint dazu:

Die Fyl­la ist ein Drei­mast­scho­ner und wur­de in den Jah­ren 2022-2023 in Nyborg gebaut. Ihr Hei­mat­ha­fen ist Svend­borg.
Tech­ni­sche Daten: Gesamt­län­ge: (LOA) ca. 42 m, Rumpflänge28,30 m; Brei­te: 7,50 m; Tief­gang 2,50m und sie hat eine Segel­flä­che von 480 qm.
Geschich­te des Schif­fes: Die Fyl­la lief ursprüng­lich unter dem Namen Fyn vom Sta­pel und trans­por­tier­te sie­ben Jah­re lang Fracht­gü­ter in der Nord- und Ost­see. 1932 wur­de sie an die Ree­de­rei Grøn­land A/S ver­kauft, in Fyl­la umbe­nannt und für den Fisch­fang sowie Trans­por­te rund um Grön­land ein­ge­setzt. Spä­ter bau­ten islän­di­sche bzw. färöi­sche Eigen­tü­mer das höl­zer­ne Schiff zeit­wei­se zu einem Kühl­schiff („Polar Free­ze“) um.
Im Jahr 1979 erwarb die dama­li­ge Amts­kom­mu­ne Fyn das Schiff zurück, restau­rier­te es im ursprüng­li­chen Stil und tauf­te es wie­der auf den Namen Fyl­la.
Heu­ti­ge Nut­zung:
Heu­te wird die Fyl­la als Schul- und Char­ter­schiff betrie­ben. Sie ist regel­mä­ßig in den däni­schen Gewäs­sern – ins­be­son­de­re in der Däni­schen Süd­see rund um Fünen – unter­wegs. Sie bie­tet pri­va­te Char­ter­fahr­ten, Tages­aus­flü­ge sowie mehr­tä­gi­ge Segel­törns an, bei denen die Mit­seg­ler aktiv in die tra­di­tio­nel­le See­mann­schaft ein­ge­bun­den wer­den. Zudem ist sie ein Stamm­gast beim jähr­li­chen Event „Fyn Rundt“, bei dem sich his­to­ri­sche Segel­schif­fe zu einer Regat­ta ver­sam­meln.
Als Schul­schiff hat sie die Bedeu­tung, dass das Schiff für die prak­ti­sche, erleb­nis­päd­ago­gi­sche Aus­bil­dung und das Erler­nen tra­di­tio­nel­ler See­mann­schaft genutzt wird - also ein schwim­men­der Lern­ort oder das cools­te Klas­sen­zim­mer Däne­marks, wie man­che sagen.  
Die Jugend­li­chen ler­nen, dass ein so gro­ßes Segel­schiff nur funk­tio­niert, wenn alle Hand in Hand arbei­ten
Sie über­neh­men Auf­ga­ben beim Segel­set­zen, in der Kom­bü­se (Küche) oder bei der Wache
Jun­ge Men­schen, die im nor­ma­len Schul­all­tag oft Schwie­rig­kei­ten haben, gewin­nen an Bord durch prak­ti­sche Erfol­ge neu­es Selbst­ver­trau­en
Als Schul­schiff hat die Fyl­la auch den staat­li­chen Auf­trag, das Wis­sen über die tra­di­tio­nel­le See­fahrt leben­dig zu hal­ten. Wür­de man sol­che Schif­fe nur als Muse­ums­stü­cke im Hafen lie­gen las­sen, gin­ge das Hand­werk des Segelns mit einem his­to­ri­schen Drei­mast­scho­ner über die Gene­ra­tio­nen ver­lo­ren. Auf der Fyl­la wird die­ses Wis­sen direkt von den erfah­re­nen See­leu­ten an die nächs­te Gene­ra­ti­on wei­ter­ge­ge­ben

Gegen 12:30h errei­chen wir nach 12,5 sm schon den Hafen der klei­nen Insel Scarø und lei­der muss­ten wir wie­der ein­mal die Segel scho­nen.

Scarø hat einen wun­der­schö­nen, klei­nen Hafen mit Boxen für ca. 30 Boo­te und direkt links hin­ter der Hafen­ein­fahrt 2 Längs­lie­ge­plät­ze.

Auf der rech­ten Sei­te lagen noch 2 Segel­boo­te. So hat­ten wir auch hilf­rei­che Hän­de zum Anle­gen. Hier gab es weder Klam­pen noch Bügel oder Rin­ge. Hier waren ein­fach dicke Dal­ben auch am Steg.

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Die Abel Tas­man, ein hol­län­di­scher 2-Mas­ter mit deut­schen Gäs­ten an Bord will doch wohl nicht in den Hafen?

Nein, sie legt aber dann doch am Außen­kai an.

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wir lie­gen am Steg auf der rech­ten Sei­te auf Platz Nr. 6 und hat­ten sogar eine Fuß­mat­te am Steg lie­gen, wenn das kein Ser­vice ist.

Ab und an waren auch noch ein paar Schif­fe mehr da. Aber an eini­gen Tagen waren wir die ein­zi­gen Gäs­te. Das Segel­schiff auf der lin­ken Sei­te gehört einem ein­hei­mi­schen Fischer.

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Dank der Tech­nik war der Text auf dem Pla­kat schnell ent­schlüs­selt:

Einen klei­nen Minus­punkt gibt es auch, über 1 Monat, gera­de jetzt, gibt es auf den Ste­gen wegen einer gebro­che­nen Lei­tung, kein Was­ser.

Im Hafen ein rela­tiv neu­es Sani­tär­ge­bäu­de mit Toi­let­ten und Duschen.

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Bezahlt wird über einen Auto­ma­ten, unpro­ble­ma­tisch, der die Codes für Sani­tär und Duschen über SMS oder E-Mail schickt.

Für unser Boot inkl. Strom und Sanitär/Dusche = 215 DKK.

und auch hier funk­tio­niert der ‘Öffi’ außer­or­dent­lich gut

Die  Hjor­tø­bo­en fährt wohl nor­mal von Svend­borg nach Hjor­tø, so wie es aus­schaut, hilft sie hier in Scarø aus und belegt die bei­den Längs­ste­ge.

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Den Rest des Tages ver­brin­gen wir in Ruhe mit Freu­de am schö­nen Hafen und der Ruhe. Zum Abend­essen: Rühr­ei mit Speck und Schin­ken, dazu frisch geba­cke­nes Brot vom Nach­mit­tag.

16.09.2026 – Mittwoch: heute - nur Skarø

 Das Wet­ter heu­te Mor­gen: ½ bewölkt, Temp. 14°, Wind W3-4 mit Böen, Baro 1007.

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Eigent­lich woll­ten wir heu­te bereits wei­ter­fah­ren wegen der schlech­ten Wet­ter­pro­gno­se für das Wochen­en­de.

Man soll­te nicht glau­ben, dass es hier schlech­tes Wet­ter geben soll.

Nach vie­len Über­le­gun­gen ent­schei­den wir uns aber, noch zu blei­ben.

Am spä­ten Vor­mit­tag kommt die Son­ne her­aus, und wir machen einen län­ge­ren Spa­zier­gang über die Insel, dabei darf ein Besuch in der bekann­ten Eis­ma­nu­fak­tur auf der Insel nicht feh­len.

Auf der klei­nen Stra­ße Skarø Havn­evej in Rich­tung Dorf­zen­trum kom­men wir direkt nach dem Hafen an einer Wei­de vor­bei. Irgend­et­was in mei­ner Stim­me oder dem Ton­fall müs­sen die Scha­fe wohl an die Bäue­rin erin­nert haben. Sie kamen teil­wei­se im Galopp auf uns zuge­lau­fen und blie­ben erstaunt vor uns ste­hen.

Die KI meint dazu:

Auf der Insel Skarø wer­den Gute­får (Gute­scha­fe) öko­lo­gisch gehal­ten.
Skarø-Scha­fe: Auf Skarø gibt es eine Schaf­zucht mit Gute­fä­hern, deren Pro­duk­te unter ande­rem in der Som­mer­sild Gård­bu­tik ange­bo­ten wer­den.
Gute­får vs. Got­land­schaf: Das Gute­får ist zwar ein eng ver­wand­ter Vorläufer/Verwandter des Got­land­schafs (bei­de sind nor­di­sche Kurz­schwanz­scha­fe), tra­gen im Gegen­satz zum horn­lo­sen Got­land­schaf aber typi­scher­wei­se Hör­ner.
Die Tie­re auf Ihrem Foto wei­sen alle typi­schen Merk­ma­le von Gute­får (Gute­scha­fen, lokal oft als Vikin­ge­får bezeich­net) auf, die für das Pro­jekt zur Natur­pfle­ge auf Skarø ein­ge­setzt wer­den.
Die Tie­re gehö­ren zum öko­lo­gi­schen Betrieb von Git­te und Chris­ti­an (bekannt durch die Café Som­mer­Sild Gård­bu­tik). Sie leben das gan­ze Jahr über drau­ßen auf den Strand­wie­sen und Fel­dern, um die Arten­viel­falt der Insel zu unter­stüt­zen.

Nach eini­gen Metern errei­chen wir dann das Insel­dorf. Wir sind sehr ange­nehm über­rascht, wie gepflegt hier alles ist. Auf der Insel leben gera­de mal 24 Men­schen auf 1,97 qm und gehört zur zur erwei­ter­ten Svend­borg Kom­mu­ne.

Wir fin­den auch pro­blem­los das berühm­te Eis von Skarø sie­he auch 🔗 visit­s­vend­borg

Das Eis ist tat­säch­lich sehr lecker, lei­der gibt es der­zeit kein “Kugel Eis” mehr in der Waf­fel. Mit­te Sep­tem­ber ist hier schon tie­fe Nach­sai­son, so sind wir dann auch dort die ein­zi­gen “Eis Gäs­te”.

Wir betre­ten einen lee­ren Laden und sehen dann das Schild mit der Tele­fon-Nr. Gesagt, getan und der Chef kam sofort aus dem hin­te­ren Haus und bedien­te uns freund­lich.

In der Sai­son ist hier viel Platz für vie­le Gäs­te

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Wir sit­zen drau­ßen und nut­zen das herr­li­che Wet­ter - eine Sel­ten­heit der letz­ten Zeit

Hier ist alles auf Eis ein­ge­stellt :-))

Wir lau­fen noch ein wenig die Stra­ße ent­lang - hier gibt es sogar eine Brand­wa­che. Das lin­ke Haus stammt bereits aus dem Jahr 1943

Auf dem Rück­weg zum Hafen sitzt die­ser weib­li­che Fasan gelas­sen neben der Stra­ße und zeigt kei­ner­lei Scheu

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Am Abend kommt die ange­kün­dig­te Schlecht­wet­ter­front

Ein Däh­ne hat­te mit sei­ner Najad an dem reser­vier­ten Längs­steg der Fäh­re fest­ge­macht, aber wohl nicht damit gerech­net, dass nach 18:00h noch eine Fäh­re kommt und muss­te rela­tiv hek­tisch los­ma­chen und gegen­über bei uns am Steg wie­der anle­gen. Mein lie­ber Mann muss­te hel­fen, denn der 2. Mann auf der Najad stand hilf­los am Steg und wuss­te gar nicht, was er tun kön­ne.

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Das sieht nicht gut aus, was da auf uns zukommt

17.09.2026 – Donnerstag: heute - nur Skarø

Das Wet­ter am Mor­gen: ¾ bewölkt, Temp. 12°; Wind SW3-4, Baro 1006.

Für heu­te ist wie­der Schau­er­wet­ter ange­sagt mit stei­gen­den Wind­stär­ken und Böen ab Mit­tag.

Die Son­ne hat heu­te kei­ne Chan­ce und mein lie­ber Mann will angeln und geht in einer Regen­pau­se los zur Hafen­mo­le.

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Da ver­zie­he ich mich doch lie­ber wie­der auf’s Schiff, damit es nicht so allei­ne ist :-)

Am Abend gehen dann noch hef­ti­ge Wind­bö­en durch den Hafen, den wir heu­te Abend ganz für uns allei­ne haben. Die bei­den ande­ren Boo­te lie­gen hier von Ein­hei­mi­schen fest und haben sich wohl schon auf den Win­ter­schlaf vor­be­rei­tet.

18.09.2026 – Freitag: heute - nur Skarø

Das Wet­ter heu­te Mor­gen: ¾ bewölkt; Temp.: 14°; Wind SW4-5; Baro 1002.

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Heu­te kommt die gro­ße Fäh­re, die Højes­te­ne

Heu­te star­tet das “Sil­ver­rud­der”, das wir hier von der Insel ver­fol­gen wer­den. Wolf­ram von der “Black Mag­gy” haben wir viel Erfolg gewünscht.

Wir ver­fol­gen den Start von Sil­ver­rud­der und sehen mit Freu­de, dass sich die Black Mag­gy bei der 2. Zwi­schen­zeit von 16 auf Platz 1 vor­ge­ar­bei­tet hat.

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Am Nach­mit­tag ver­sucht sich Wolf­gang noch­mals an der Angel. Aber außer, dass ein Blin­ker beim Aus­wurf abreist, gab es dar­über nichts zu berich­ten.

Wie­der auf dem Boot geht “Star­link” dau­ernd auf Stö­rung. Es dau­ert, bis ich gefun­den habe, dass sich die Anten­nen des Rou­ters ver­stellt haben und kein Emp­fang mehr da ist bzw. Aus­sendung eines WLan.

Die Stö­rung über den Rou­ter ist noch nicht ganz beho­ben, damit wer­de ich mich mor­gen noch ein­mal näher beschäf­ti­gen müs­sen.

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Wir buchen für den Sonn­tag für uns eine Fahrt nach Svend­borg. Wo wir in der Nähe des Hafens ein paar Din­ge ein­kau­fen wol­len. Rd. 27 € für 2 x Hin- + Rück­fahrt

Natür­lich wer­den wir auch die Black Mag­gy im Hafen suchen.

Zwi­schen­zeit­lich haben wir ab dem Vor­mit­tag immer wie­der star­ke Böen bis zu 33 Kn.

Ich blei­be dann noch wach, bis Wolf­ram mit sei­ner “Black Mag­gy” um 04:41h als bes­tes Ein­rumpf­boot im “Sil­ver­rud­der” über die Ziel­li­nie fährt. Eine wirk­lich tol­le Leis­tung bei Wind bis zu 30 Kn.

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19.09.2026 – Samstag: heute - nur Skarø

Das Wet­ter heu­te Mor­gen: ¾ bewölkt; Temp.: 16°, Wind SW4-5, Baro 1006

Freue mich, dass ich den Ziel­kampf von Wolf­ram nicht ver­schla­fen habe.

Am Vor­mit­tag küm­me­re ich mich um das Pro­blem mit den Inter­net­stö­run­gen. Nach Aus­räu­men der gesam­ten Backskis­te BB und Prü­fung fin­de ich den Feh­ler. An dem Adap­ter, der aus dem 12Volt Bord­strom 48 Volt Strom für die Star­link­an­ten­ne bereit­stellt, hat­te sich das Plus­ka­bel aus dem Kabel­schuh gelöst. Es war nicht ganz gelöst, so dass teil­wei­se die Funk­ti­on da war und dann wie­der nicht. Ich konn­te das Pro­blem mit Bord­mit­teln besei­ti­gen.

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Ich wer­de die­se Bau­tei­le inkl. dem Rou­ter aber auf jeden Fall an einer ande­ren, bes­ser erreich­ba­ren Stel­le, ein­bau­en.

Der Schlan­gen­mensch in Akti­on :-)

Den gan­zen Tag über haben wir auch heu­te wie­der Regen­schau­er und noch star­ke Wind­bö­en. Lang­sam geht mir das Wet­ter “auf den Sack”

Ich kann mei­nem lie­ben Mann mit dem Wet­ter nur bei­pflich­ten. Es ist wirk­lich kalt und nass und unge­müt­lich. Unse­re Hei­zung läuft fast jeden Abend.

Unse­ren täg­li­chen Regen gieb uns auch heu­te und auch den Wind dazu …

20.09.2026 – Sonntag: heute - nur Skarø mit Besuch in Svendborg

Das Wet­ter heu­te Mor­gen: ¾ bewölkt; Temp.: 15, Wind SW4, Baro 1009

Gegen 12:15h machen wir uns fer­tig für die Fäh­re nach Svend­borg. Bereits jetzt hat der Wind schon gut auf­ge­frischt, Wind WSW5 mit Böen.

Wir war­ten auf die 13:00h Fäh­re und kom­men kurz vor 14:00h in Svend­borg an.

Zunächst kön­nen wir Wolf­ram nicht tref­fen, wie wir spä­ter erfah­ren, war er gera­de bei der Sie­ger­eh­rung.

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Nach einem hef­ti­gen Regen­schau­er, glück­li­cher­wei­se fin­den wir einen Platz zum Unter­stel­len, fin­den wir ein net­tes klei­nes Café - die Lolo Bak­ery & Bar wo wir uns eine Zeit­lang auf­hal­ten.

und nein, es ist kein schwarz-weiß Foto.

Danach gehen wir noch­mal in den Segel­ha­fen und tref­fen nun auch Wolf­ram auf der Black Mag­gy. Wir kön­nen ihm noch­mals per­sön­lich gra­tu­lie­ren, und er freut sich sicht-lich über den Besuch.

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Dann gehen wir ein­kau­fen, bei “Fotex”, wo wir auch alles bekom­men.

Das ist hier so üblich in Däne­mark, aber wir kön­nen der Ver­su­chung wider­ste­hen.

wir war­ten auf die Fäh­re zurück.

Mein armer Mann ist wie­der ein­mal bepackt

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Pünkt­lich 17:30 fährt sie in den Fähr­ha­fen ein und wir sit­zen warm und tro­cken

Ganz schön wel­lig, die Ost­see - und schon bald ist unser Hafen in Sicht

Zwi­schen­zeit­lich hat der Wind noch wei­ter zuge­nom­men und bei der Ankunft auf Skarø müs­sen wir fest­stel­len, dass die Genua sich durch den star­ken Wind sich auf dem Roll­vors­tag gelöst hat und ein­ge­ris­sen ist.

Nur schwie­rig bekom­me ich das lose Segel bei gebun­den, so dass sich das Segel nicht wei­ter aus­rol­len kann.

Mein lie­ber Mann gibt sein bes­tes, um das Segel eini­ger­ma­ßen zu bän­di­gen, aber bei die­sen Wind­ver­hält­nis­sen ist das gar nicht so ein­fach.

Ich kann gar nicht hin­schau­en, geschwei­ge denn foto­gra­fie­ren, wie er auf dem Bug­korb steht, um das Segel so weit wie mög­lich mit kür­ze­ren Lei­nen zusam­men­zu­bin­den.

Mitt­ler­wei­le haben wir Böen aus W mit über 40 Kno­ten, durch­gän­gig fast immer 30 Kn.

Mor­gen wer­de ich die Genua ber­gen und hier in einem Müll­con­tai­ner ent­sor­gen, sie ist bereits so alt, dass sich eine Repa­ra­tur nicht loh­nen wird.

Unse­re gute Stim­mung nach dem Besuch bei Wolf­ram hat sich etwas ver­flüch­tigt. Das Kochen heu­te Abend fällt aus. Die Vor­lei­nen habe ich ver­dop­pelt, da wir genau in West­rich­tung in der Box lie­gen.

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Die Anker­bucht direkt neben dem Hafen hat­te noch nie in den letz­ten Tagen sol­che Wel­len. Spie­gel­glatt war sie nor­ma­ler­wei­se.

Die 12. Woche been­den wir und haben dem Skip­per der “Black Mag­gy” höchst­per­sön­lich zu sei­nem Sieg beim “Sil­ver­rud­der” gra­tu­lie­ren kön­nen. Das mit der Genua haben wir ganz schnell in die unters­te Schub­la­de der Erin­ne­run­gen gesteckt.

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