2026 – Woche 13 – es zieht uns heimwärts
Unsere Fahrten in dieser Woche:
🔗22.09.2026 – Dienstag: Skarø ⇒ Bucht von Heikendorf
🔗23.09.2026 – Mittwoch: Bucht von Heikendorf ⇒ Gieselaukanal
🔗24.09.2026 – Donnerstag: Gieselaukanal ⇒ Steg vor Brunsbüttel bei KM 2,5
🔗25.09.2026 – Freitag: Steg vor Brunsbüttel bei KM 2,5 ⇒ Cuxhaven
21.09.2026 – Montag: heute - nur Skarø
Das Wetter heute Morgen: ½ bewölkt, Temp. 13°, Wind W5-6, Baro 1012.
Der Wind mit den Böen ist immer noch heftig, aber gefühlsmäßig werden die sehr starken Böen etwas weniger. Insgesamt soll es nach der Voraussage heute im Laufe des Tages auch etwas ruhiger werden. Aber es stürmt auch heute noch durchgehend über 20 Kn. mit Böen bis 30 Kn.
Das Schlagen der defekten Genua hat mich die ganze Nacht begleitet, da muss heute etwas geschehen. Ich machte den zaghaften Vorschlag: Könnte man nicht versuchen, die Persenning hochzuziehen? Ich konnte mir schwer vorstellen, dass es gelingen kann, bei diesen Winstärken das Segel abzunehmen. Mein lieber Mann schaut mich skeptisch an aber dann meinte er, ein Versuch sei es wert.
Gesagt getan, aber einfach war es nicht. Wir bleiben auf halber Höhe stecken, aber es reicht, denn die flatternden Teile sind eingepackt. Das war ein Akt. Wolfgang musste mehrmals, auf dem Bugkorb stehend, ziehen und zerren, dass die Persenning noch ein Stück höher geht und ich stand daneben, beide Füße fest auf dem Rest der Persenning am Vordeck, denn sonst wäre sie uns wahrscheinlich bei den Böen um die Ohren geflogen.
Wir haben es ein Stück weit geschafft, leider nur bis ca. halber Höhe, aber die abgerissenen Teile sind “eingepackt”. Der Rest der Persenning wird unten abgeschnitten und fest verzurrt. Auch die Persenning hatte Wolfgang schon so oft repariert, dass eine neue Genua sich wahrscheinlich verweigert hätte, in diesem alten Teil eingepackt zu werden :-)



Ansonsten lassen wir den Tag sehr ruhig angehen. Morgen wollen wir weiter nach Bagenkop. Wind und Strom laufen in unsere Richtung.
22.09.2026 – Dienstag: Unsere Route heute: Skarø ⇒ Bucht von Heikendorf

Das Wetter heute Morgen: klar, Temp. 9°, Wind NNW3-4, Baro 1024

Noch bevor wir ablegen, wird der Wind schwächer, aber die Richtung wird stimmen.
Von der Kuchenbude bleibt heute nur das Dach stehen, man weiß ja nie, wann der nächste Regenschauer kommt.
Tschüss Skarø

Gegen 09:00h verlassen wir den Hafen von Skarø und ziehen Groß und Fock bei 8 Kn. hoch, lassen aber den Motor mitlaufen.
Wir fahren in südlicher Richtung durch die ausgetonnten Fahrwasser in Richtung Marstal auf Årø.

Kurz vor Marstall begegnen wir der dem deutschen Dreimastschoner Pippilotta von 1933.
🔗Der Werdegang des Schiffes
Kurz vor dem Hafen von Marstal entschließen wir uns, nicht nach Bagenkop zu fahren, sondern von Marstal direkt Richtung Kiel

Bei der Ausfahrt von Marstall im freien Wasser hat der Starkwind seine Spuren hinterlassen





Man soll es nicht glauben, das sind Spinnweben, die wir wohl aus Skarø mitgenommen haben.
Gegen 12:30 wird der Wind schwach und rollen die Fock wieder ein. Doch 1,5 Std. später haben wir wieder 8 Kn Wind und ziehen die Fock wieder hoch. Aber nach einer knappen Stunde ist der Wind wieder zu schwach und wir rollen die Fock doch wieder ein.
Gegen 17:00h haben wir Kiel LF an BB und etwas später LF Friedrichsort an StB und nehmen nun auch das Groß weg.


In der Förde ist bei diesem schönen Wetter Betrieb
Gegen 19:00h liegen wir in der Bucht vor Heikendorf vor Anker.
Beim ersten Einfahren des Ankers setzt er sich nicht fest, also 2. Ankern und einfahren, Anker sitzt.
Ankeralarm eingestellt. Wind gleich 0, Vorhersage sagt auch für die Nacht nur leichte Winde voraus.
ist das ein Sonnenuntergang. Nach diesen vielen Regentagen in Dänemark sind wir richtig begeistert.

Morgen geht es in den NOK.
23.09.2026 – Mittwoch: Unsere Route heute: Bucht von Heikendorf ⇒ Gieselaukanal

Das Wetter heute Morgen: komplett bewölkt, Temp. 114°, Wind: SW1-2, Baro 1027.

Und auch der Sonnenaufgang an diesem Morgen ist für uns atemberaubend
Eigentlich wollten wir schon gegen 08:00h los, aber über Funk hören wir über Funk von der Schleuse, dass es noch mindestens 1 Std. bis zur nächsten Schleusung dauern wird. Also lassen wir uns Zeit und legen ca. 45 Minuten später erst ab und fahren zur Schleuse des NOK

An- und Ablegen in der Schleuse klappt wunderbar
Außer den gewöhnlichen Frachtern kommen uns heute auch andere Schiffe entgegen:
das kleinste Hochsee-Kreuzfahrtschiff Deutschlands, die Hamburg.
Sie wurde 1997 gebaut und 2020 modernisiert und bietet für max. 400 Gäste Platz.


der historische Seitenraddampfer Freya.
Gebaut 1905 in den Niederlanden, Sie diente zeitweise als königliche Yacht für Königin Wilhelmina und wurde im Jugendstil restauriert.
Sie bietet für 200 bis max. 250 Gästen Platz.
wir haben sie nicht zum ersten Mal im NOK gesehen.
Um 15:30 machen wir am Anleger im Gieselaukanal fest.
Mit uns liegen heute Abend noch 4 weitere Segelboote im Kanalhafen, also es ist jetzt Ende September bereits schon ziemlich leer.
24.09.2026 – Donnerstag: heute: Gieselaukanal ⇒ Steg vor Brunsbüttel bei KM 2,5

Das Wetter: komplett bewölkt, Temp. 12°; Wind NW2-3 und soll im Lauf des Tages stärker werden, Baro 1016.

Nach dem Frühstück machen wir das Boot fertig für den Teil 2 im NOK - aber bitte mit Steuerrad :-))
Tschüss Gieselaukanal, schön ruhig wie immer, war es hier

Kurz nach 10:00h legen wir ab und fahren weiter nach Brunsbüttel zum Steg

Heute sehen wir einige Schwanenkolonnien im Kanal
Die MS Nordstjernen begegnet uns wieder einmal im Kanal.
Sie ist ein ehemaliges Hurtigroutenschiff und wurde bereits 1955 gebaut.
Heute ist sie als Nostalgie-Kreuzfahrtschiff im Einsatz.


Auch die MS Koy ist uns schon einmal auf Norderney begegnet.
Ursprünglich als Fähre in 1980 gebaut, ist sie heute für Partys, Konferenzen und alle möglichen Events im Einsatz.
Wieder einmal ein Schlepper und ein Schieber, die diese Monopiles transportieren.

Die KI meint dazu: die Erklärung ist zwar ziemlich lang, aber doch einmal interessant, finde ich.
Das Bild zeigt einen Schwerlastponton (vermutlich ein HAPO-Ponton), der Monopiles (große Stahlrohr-Fundamente für Offshore-Windkraftanlagen) geladen hat und von Schleppern gezogen wird.
Details zum Transport:
Ladung: Massive Stahl-Monopiles für den Ausbau von Offshore-Windparks.
Transportmittel: Ein Flachdeckponton (gezogen von Schleppern, wie beispielsweise im Nord-Ostsee-Kanal oder an der Nord- bzw. Ostseeküste).
Verwendung: Sie dienen als im Meeresboden verankertes Fundament für moderne Windkraftanlagen auf See.
Dimensionen der Wagenborg Barge 10
Der seetüchtige Schwerlastponton hat folgende Abmessungen:
Länge über alles (LOA): 100,00 Meter
Breite (BOA): 33,00 Meter
Seitenhöhe: 7,60 Meter
Freie Deckfläche: 3.270 m²
Tragfähigkeit (DWT): ca. 15.530 Tonnen
Heimathafen: Delfzijl, Niederlande
Dimensionen der geladenen Monopiles:
Die für aktuelle Nordsee-Windparks (wie beispielsweise das Großprojekt Nordlicht) transportierten Fundamente besitzen gewaltige Maße:
Länge: ca. 80,50 Meter pro Rohr (neuere Generationen erreichen teils sogar über 90–100 Meter).
Durchmesser: 10,00 Meter
Gewicht: Jedes dieser riesigen Stahlrohre wiegt rund 1.290 bis 1.500 Tonnen.
Bei drei geladenen Monopiles bewegt die Barge allein an Ladung ein extremes Stahlgewicht von fast 4.000 Tonnen durch den NOK.
Bei diesen speziellen Transporten im Nord-Ostsee-Kanal sieht die offizielle Route wie folgt aus:
Starthafen: Rostock
Die Monopiles werden im Rostocker Seehafen direkt auf dem Gelände der Firma EEW Special Pipe Constructions GmbH
im RoRo-Verfahren (Roll on/Roll off) mittels schwerer Modultransporter (SPMTs) auf die Wagenborg Barge 10 verladen.
Zielhafen: Eemshaven (Niederlande) ⚓
Nach der Passage durch den Nord-Ostsee-Kanal laufen die Schleppzüge den niederländischen Basishafen Eemshaven an. Dort werden die riesigen Stahlfundamente auf spezialisierte Errichterboote (wie die Orion von DEME) umgeladen, welche die Rohre schließlich zu den eigentlichen Baufeldern der Windparks in der offenen Nordsee bringen.
Aktuell wird diese Pendelroute intensiv genutzt, um unter anderem alle Fundamente für das deutsche Großprojekt Nordlicht in der Nordsee termingerecht zu liefern.
Solche extremen Schleppzüge werden auf ihrer Route von mehreren hochspezialisierten Schleppern gleichzeitig gesichert und manövriert. Da der Transport sowohl die engen Reviere des Nord-Ostsee-Kanals als auch die offene, raue Nordsee umfasst, teilt sich die Begleitung in zwei Phasen auf:
1. Kanalpassage (Nord-Ostsee-Kanal)
Im Kanal steht die präzise Manövrierfähigkeit in engen Kurven im Vordergrund.
Heckschlepper (Steuerschlepper): Auf Ihrem Foto ist links der Schlepper HOLTENAU der Schlepp- und Fährgesellschaft Kiel (SFK) zu sehen. Er fungiert als Heck- und Steuerschlepper, bremst bei Bedarf ab und hält das Heck der schweren Barge stabil in der Spur.
Bugschlepper (Hauptantrieb): An der Spitze des Zuges zieht ein starker Kanalschlepper (oft von regionalen Reedereien wie Bugsier) den Verband.
2. Seestrecke (Nordsee nach Eemshaven)
Sobald die Wagenborg Barge 10 den Kanal bei Brunsbüttel verlässt, übernehmen die großen, firmeneigenen Seeschlepper der königlich-niederländischen Reederei Royal Wagenborg den Weitertransport auf der offenen Nordsee:
Zum Einsatz kommen hierbei vor allem die modernen Kraftpakete der Reederei wie die Waterstraat und Waterstroom (jeweils mit ca. 60 Tonnen Pfahlzug) oder der Großschlepper Waterman (56 Tonnen Pfahlzug).
Bei besonders schwierigen Wetterverhältnissen oder noch schwereren Transporten sichern die Flaggschiffe Waterlines oder Waterland mit bis zu 80 Tonnen Pfahlzug die Fracht ab.
Gesamtlänge des Schleppzugs im Kanal
Im Nord-Ostsee-Kanal müssen die Schleppleinen sehr kurz gehalten werden, um die Manövrierfähigkeit zu gewährleisten und den regulären Schiffsverkehr nicht zu gefährden.
Die Wagenborg Barge 10 selbst ist 100 Meter lang. Zusammen mit dem vorderen Hauptschlepper, dem hinteren Steuerschlepper (wie der Holtenau) und den dazwischenliegenden Schlepptrossen kommt der gesamte Verband im Kanal auf eine stattliche Gesamtlänge von ca. 180 bis 200 Metern.
Dauer der Fahrt von Rostock nach Eemshaven:
Die Gesamtfahrzeit für die rund 300 Seemeilen (ca. 550 Kilometer) lange Strecke beträgt in der Regel 3 bis 4 Tage, abhängig von den Wartezeiten an den Schleusen und den Wetterbedingungen auf der Nordsee. Der Ablauf gliedert sich wie folgt:
1. Etappe (Rostock ➡️ Kiel-Holtenau): ca. 12 bis 15 Stunden
Die Fahrt führt über die westliche Ostsee bis zur Schleusenanlage in Kiel.
2. Etappe (Passage Nord-Ostsee-Kanal): ca. 10 bis 12 Stunden
Wegen der enormen Breite der Barge (33 Meter) gilt der Schleppzug im Kanal als „außergewöhnliches Fahrzeug“. Er darf nur mit reduzierter Geschwindigkeit (meist um die 5 bis 6 Knoten / ca. 10 km/h) fahren und muss bei Gegenverkehr in den sogenannten Weichen (Ausweichstellen) warten.
3. Etappe (Brunsbüttel ➡️ Eemshaven): ca. 24 bis 30 Stunden
Nach dem Ausschleusen in Brunsbüttel geht es über die Elbmündung hinaus auf die Nordsee. Hier hängt die Dauer stark von Gezeitenstrom, Wind und Wellengang ab, da ein solcher Ponton eine enorme Angriffsfläche für Wind bietet.
Gegen 14:00 liegen wir als einziges Schiff fest am “Segelschiffdalben” vor der Schleuse.
Beim Anlegen hatten wir ziemlich frischen, ablandigen Wind, sodass wir doch “zirkeln” mussten, um das Boot zwischen den hervorstehenden Dalben zwischen den hervorstehenden Dalben sicher festmachen zu können.
Den Nachmittag vertreiben wir uns vertreiben wir uns überwiegenden mit dem Beobachten des Schiffsverkehrs.

Die Monique dreht unerermüdlich ihre Runden im Bereich vor der Schleuse. Und dies hat einen ganz praktischen, technischen Grund. (siehe KI)
zusammen mit der Mette Maria arbeitet sie Hand in Hand, denn sie saugt dann das Sediment, welches von der Monique aufgewirbelt wurde, auf.
Dazu wieder ein interessanter Einblick der KI
Das Schiff ist ein kombinierter Schlepper und Arbeitsplattform, der vorne mit einer markanten Vorrichtung ausgestattet ist – einer sogenannten Spüle bzw. Injektionsbalken zur Sediment-Räumung.
Die Monique führt in den Zufahrten und Vorhäfen der Schleusenanlage Baggerarbeiten im Wasserinjektionsverfahren (Dredging) durch:
Die Aufgabe: Durch die Gezeiten der Elbe lagert sich kontinuierlich feiner Schlick und Sediment in den Schleusenbecken und Zufahrten ab. Würde man dies nicht verhindern, würden die Schleusenbecken in kürzester Zeit verlanden und die Tore blockieren.
Die Methode: Anstatt den Schlick mit einem klassischen Baggerschiff aufwendig an Bord zu saugen und wegzubringen, nutzt die Monique Wasserdruck. Sie lässt den gelben Rahmen am Bug ins Wasser ab und wirbelt den lockeren Schlick am Grund mit gezielten Wasserstrahlen auf.
Das “Runden drehen”: Durch das ständige Abfahren der Flächen wird der Schlick in der Schwebe gehalten. Die natürliche Strömung der Elbe und das beim Schleusen auslaufende Wasser spülen die sedimentreiche Schicht dann ganz von allein aus dem Schleusenbereich heraus ins tiefere Fahrwasser.
Es handelt sich also um eine hocheffiziente, kontinuierliche Wartungsarbeit, um die wichtige Zufahrt zum Nord-Ostsee-Kanal für die Großschifffahrt permanent tief genug zu halten.
Diese Arbeit ist an den Schleusenanlagen in Brunsbüttel ein permanenter Dauereinsatz, der praktisch jeden Tag und rund um die Uhr stattfindet.
Die kleine Monique leistet dort also quasi Sisyphusarbeit im Minutentakt
Die kleinen Schleusenkammern sind mal wieder außer Betrieb und die große Schleuse Süd auch, also nur 1 Kammer intakt.
Hoffentlich müssen wir da morgen nicht so lange auf das Ausschleusen warten.
25.09.2026 – Freitag: heute: Steg vor Brunsbüttel bei KM 2,5 ⇒ Cuxhaven

Das Wetter heute Morgen: ½ bewölkt; Temp.: 9°; Wind WSW2; Baro 1021.
Eigentlich wollten wir heute das Ausschleusen so gegen 14:30h - 15:00h machen, erfahren aber dann, dass ab 13:00h nur noch eine Schleusenkammer in Betrieb ist.
Die große Südschleuse wird repariert, für die beiden kleinen Schleusen fehlt das Bedienungspersonal in der Spät- und Nachtschicht.
So entschließen wir uns, schon die letzte Schleusung der kleinen Schleuse gegen 13:00h zu nehmen und die beiden ersten Stunden Richtung Cux gegen den Strom zu fahren.

Doch zuerst wird einmal in Ruhe das Frühstück genossen
Aber vam Vormittag erleben wir ein nicht alltägliches Manöver: Das elbseitige Tor wird in die neue 5. Schleusenkammer eingebaut.
Wir wunderten uns schon ein wenig, warum sich 3 dicke Schlepper in der Nähe unseres Steges positionierten.


Dann war der Grund aber nicht mehr zu übersehen




Wir aber mussten nun gegen12:30 den Motor starten und ablegen, sonst hätten wir noch die kleine Südschleuse verpasst. Die Schleuse war gut gefüllt, den Funk hatten wohl auch andere Schiffe im Kanalhafen gehört und machten sich auch auf den Weg in Richtung der Schleuse.
Vor uns legte sich der Löwe an die Backbordseite mit dem Spruch über Funk: “Ich gehe noch in die kleine Südschleuse vorbei an der Tupperware, die machen schon Platz, wenn ich komme!”


Hier ein Screenshot aus der großen Nordschleuse.
Es waren die 3 Schlepper der Fairplay-Flotte im Einsatz, um das tonnenschwere Tor sicher zu manövriern.
Schlepper Fairplay56 vornweg
Schlepper Fairplay67 in der Mitte und
Schlepper Fairplay67 als Heckabsicherung
Zudem das kleine Festmacherboot Makker 21, das in Brunsbüttel stationiert ist und bei solchen Manövern hilft, die schweren Halteleinen an den Schleusenwänden oder Pollern festzumachen.
Mit einer Länge von 47 Metern und einer beachtlichen Höhe von 21 Metern gehört dieser gewaltige Koloss zu den größten Schleusentoren in ganz Europa. Es dient am Außenhaupt auf der Elbseite künftig als wichtiges Element für den Hochwasserschutz.
Die Schleuse war pickepacke voll, so weit hinten hatten wir noch nie festgemacht, direkt hinter uns das Schleusentor.

Dann sahen wir in der Ferne beim Ausfahren aus der Schleuse, wie schon die Kräne in Bewegung waren.



Beim NDR habe ich dazu noch einen kleinen Beitrag gefunden: - 🔗

Tschüss, Brunsbüttel konnten wir gegen 13:30h sagen
Gegen 16:40h machten wir nach einer ruhigen Fahrt über die Elbe im SVC Cuxhaven in der Box B 48 fest.
Ich mache beim Hafenmeister für die kommenden 6 Tage einen Sonderpreis aus, 124€.
Wir wollen vermutlich erst Anfang Oktober in Richtung Hooksiel fahren, meint Frau Tiede.
Dann gehen wir erstmal beide duschen, es war nötig.
Eine kleine Robbe ist wieder da, es wird sicher nicht die vom letzten Jahr sein, oder doch?






Ein heller Vollmondabend und spiegelglattes Wasser

26.09.2026 – Samstag: heute - nur Cuxhaven
Das Wetter heute Morgen: ¾ bewölkt, Temp. 14°, Wind W2-3, Baro 1017
Am Vormittag gehe ich einkaufen zu Lidl und werde vom “Stadtbild” hier in die brutale deutsche Wirklichkeit zurückgeworfen.
Wie angenehm “europäisch” war es doch in Dänemark.

Währenddessen backe ich wieder ein gutes Brot im Airfryer
Die Elise verlässt den Platz vor dem SVC Cuxhaven und fährt zu ihrem Einsatzort am Schwerlastkai in Cuxhaven.

Lt. KI in leicht gekürzter Version:
An Bord befinden sich zwei voll rotierende Liebherr-Schwerlastkräne, die jeder für sich bis zu 800 T heben.
Wenn beide Kräne elektronisch gekoppelt zusammenarbeiten, erreichen sie eine kombinierte Hubleistung von stolzen 1.600 Tonnen.
Für kleinere Logistikaufgaben und leichtere Lasten verfügt das Schiff zusätzlich über einen Hilfskran (Auxiliary Crane), der bis zu 40 Tonnen bewegen kann.
Nach dem bedeckten Himmel am Vormittag, scheint dann doch wieder die Sonne. Am Nachmittag machen wir einen Spaziergang am Strand entlang Richtung Nord. Hier wird auch schon eifrig gekrant.



Ach ja, hier im SVC steht auch eine kleine Kugelbarke. Sie war uns bisher noch nicht aufgefallen, ist sie neu?
Ein schöner Tag geht zu Ende

27.09.2026 – Sonntag: heute - nur Cuxhaven
Das Wetter heute Morgen: ¼ bewölkt, Temp. 13°, Wind O4, Baro 1021
Wir machen uns heute einen sehr angenehmen Tag.
Gegen Mittag machen wir dann einen Spaziergang zur “Alten Liebe”, ansonsten gibt es nichts zu berichten, außer dass der Tag schön sonnig war.




Da wollen doch nicht etwa wieder Wolken aufziehen? Wir haben uns gerade an das schöne Wetter gewöhnt.
Die 13. Woche haben wir in Riesenschritten bis Cuxhaven geschafft, wo uns nur Frau Tiede an der Weiterfahrt behindert hat.
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