2026 – Woche 07 – Von Bucht zu Bucht

Unse­re Fahr­ten in die­ser Woche:

🔗11.08.2026 – Diens­tag: Rends­burg ⇒ Bucht vor Hei­ken­dorf
🔗13.08.2026 – Don­ners­tag: Bucht vor Hei­ken­dorf ⇒ Bucht vor Bagenkop
🔗15.08.2026 – Sams­tag: Bagenkop ⇒ Rud­kø­bing

10.08.2026 – Montag: heute - nur Rendsburg

Das Wet­ter heu­te Mor­gen: kom­plett bewölkt; Temp. 17°; Wind N2; Baro 1008.

Der Regen, der für den heu­ti­gen Vor­mit­tag ange­sagt war, hat auch schon am Mor­gen leicht begon­nen und hält dann auch an. Nach­dem die ers­te Regen­front vor­bei­ge­zo­gen ist, macht sich mein lie­ber Mann auf den Weg zum Ein­kau­fen. Bepackt mit schwe­rem Ruck­sack, Wein auf dem Gepäck­trä­ger und einer gro­ßen Tasche am Len­ker für die HH-Rol­len. Mal ehr­lich, was ist ein Törn ohne einen gro­ßen Vor­rat an Haus­halts­rol­len?

Kaum ist er wie­der auf dem Schiff im Tro­cke­nen, kom­men die nächs­ten Regen­schau­er. Wir nut­zen die kur­zen Pau­sen, um wenigs­tens die Dusche zu errei­chen.

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In einer kur­ze Pau­se im Son­nen­schein: Auch das Restau­rant hat sich sehr ver­än­dert.

11.08.2026 – Dienstag: Unsere Route heute: Rendsburg ⇒ Bucht vor Heikendorf

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Das Wet­ter heu­te Mor­gen: ½ bewölkt, Temp. 13°; Wind NNW3, Baro 1018.

Noch vor dem Früh­stück erle­digt Wolf­gang noch die letz­ten Ein­käu­fe und bringt fri­sche Bröt­chen zum Früh­stück mit.

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Tschüss Rends­burg

Ein Blick auf den Hafen Büdels­dorf. Am lin­ken Steg sind Gäs­te will­kom­men.

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Unter­wegs begeg­nen wir dem schö­nen Drei­mas­ter “Gul­den Lee­uw”

ein Drei­mast-Topp­se­gel­scho­ner aus dem Jah­re 1937 mit ca. 70 m Län­ge, aber nur knapp 9 m breit mit einer Segel­flä­che von 1.400 qm.

Frü­her war die Mann­schaft der Her­mann-Lietz-Schu­le von Spie­ker­oog des öfte­ren mit die­sem Seg­ler auf gro­ßer Fahrt. 🔗

Dann fah­ren wir um 09:00h los in Rich­tung Kiel, wo wir um 13:00h in der Schleu­se fest­ma­chen.

Was pas­siert beim Anle­gen?
Wind oder Regen?
über 20 kn Wind in der Schleu­se Kiel

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Ob die Möwe uns wohl beim Fest­ma­chen in der Schleu­se hel­fen möch­te? Sie war nicht bereit, ihren Platz zu ver­las­sen.

Wir ankern in der Bucht bei Hei­ken­dorf mit Blick auf den Hafen Möl­ten­ort und die Schleu­se Kiel.

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Dann stel­len wir fest, dass der alte Peil­kom­pass defekt ist. Ich fin­de aber als Ersatz eine App für das Han­dy. Den Ankeralarm über die bezahl­te App “Anchor” habe ich auf Han­dy und Tablet mit einem Schwoi Radi­us von 40m gesetzt. Von heu­te bis jetzt, ca. 21:30h gab es prak­tisch kei­ne Bewe­gung.

Ein schö­ner Tag geht zu Ende.

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Die Anker­nacht war ruhig. Ich habe kurz vor 05:00h drau­ßen nach­ge­se­hen. Wir haben uns leicht in einem Radi­us von 10 m um den Anker gedreht, ver­mut­lich durch Strö­mun­gen im Was­ser. Der Ankeralarm hat alles gut ange­zeigt und auf­ge­zeich­net.
Wir blei­ben heu­te noch einen Tag hier vor Anker. Kon­stan­ze hat­te heu­te Nacht eine “Krampf­nacht” und braucht etwas Erho­lung.

Wir wol­len mor­gen wei­ter nach Bagenkop.

12.08.2026 – Mittwoch: heute - nur Bucht von Heikendorf

 Das Wet­ter heu­te Mor­gen: klar, Temp. 9°, Wind W2, Baro 1025.

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Obwohl es in der Nacht ziem­lich kalt war, beginnt ein son­ni­ger Tag und wir beschlie­ßen, doch noch einen Tag hier in der schö­nen Bucht zu blei­ben.

Wir tes­ten unse­re neu­en Head­sets, da die Kom­mu­ni­ka­ti­on beim Anle­gen doch etwas schwie­rig ist.

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Wir beob­ach­ten die Jugend in der För­de

Spä­ter sind die Gro­ßen dran - Mitt­wochs­re­gat­ta ist ange­sagt

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Was für ein Abend­him­mel

13.08.2026 – Donnerstag: Bucht von Heikendorf ⇒ Bucht vor Bagenkop

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Das Wet­ter: klar, Temp. 13°, Wind 0, soll auf öst­li­che Rich­tun­gen dre­hen mit 2-3, Baro 1027.

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Tschüss Hei­ken­dor­fer Bucht

Gegen 09:00h heben wir den Anker, mit den Head­sets hat die Ver­stän­di­gung her­vor­ra­gend funk­tio­niert.

Der Leucht­turm Fried­richs­ort

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Wir sind in Däne­mark und genie­ßen die Land­schaft …

… und wir konn­ten wie­der ein­mal segeln.

In der Bucht vor Bagenkop ankern wir noch eine Nacht.

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14.08.2026 – Freitag: heute: nur Bagenkop

Das Wet­ter heu­te Mor­gen: klar, Temp. 18°, Wind SSE2, Baro 1021.

Wir heben gegen 10:00h den Anker und fah­ren in die Mari­na von Bagenkop.

Wir stel­len fest, dass die Boxen am gegen­über­lie­gen­den Fin­ger­steg alle Klam­pen haben, also soll­ten wir dem­nächst dort fest­ma­chen.

Für die Ach­ter­lei­nen haben wir nun doch die 15m Lei­nen genom­men, die 10m Lei­nen sind teil­wei­se zu kurz. Tags­über gehen wir im “Brugsen” ein­kau­fen, sonst ist Ruhe und Hafen­ki­no ange­sagt. Das Son­nen­se­gel kommt wie­der zum Ein­satz.

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Am Abend gibt es noch einen aus­gie­bi­gen Gang über die Mole und wir bestau­nen die gro­ßen Schif­fe, die außen an der Mole lie­gen.

15.08.2026 – Samstag: Unsere Route heute: Bagenkop ⇒ Rudkøbing

Das Wet­ter heu­te Mor­gen: ¼ bewölkt; Temp. 19°; Wind W3; Baro 1010.

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Tschüss Bagenkop

Der Hafen ist ziem­lich fest in deut­scher Hand.

Nach einem gemüt­li­chen Früh­stück machen wir das Boot lang­sam fer­tig zum Aus­lau­fen. Ziel ist heu­te Rud­kø­bing an der West­sei­te der Insel Lan­ge­land.

Gegen 10:00h legen wir in Bagenkop ab und mit Wind WNW 4 in Böen mehr, fah­ren wir über die Bucht Rich­tung Mar­s­tal auf Ærø. Es steht eine stei­le Wel­le.

Wei­ter geht die Fahrt durch das FW vor­bei an Mar­s­tal, Hes­te Grund, Hoi­ne Grund, Hovig Grund, Man­ders Grund, las­sen die Insel Stry­nø an BB lie­gen und lau­fen in da betonn­te FW zum Hafen von Rud­kø­bing ein.

Um 14:00h machen wir in Rud­kø­bing in der Box 102 fest. Natür­lich wie­der mal mit reich­lich Wind, aber ein hilf­rei­cher Däne hilft uns beim Anle­gen.

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Den wei­te­ren Nach­mit­tag ver­brin­gen wir in Ruhe und mit Hafen­ki­no.

Wir haben wie­der einen Tag mit teil­wei­se Son­ne, jedoch kaum über 20°, aber ohne Regen.

Was wol­len uns die­se Wol­ken für den mor­gi­gen Tag uns wohl mit­tei­len?

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16.08.2026 – Sonntag: heute: nur Rudkøbing

Das Wet­ter heu­te Mor­gen: ¼ bewölkt, Temp. 16°, Wind W3-4, Baro 1012.

Wir unter­neh­men mit Rad und Rol­ler eine Tour durch Rud­kø­bing. Eine schö­ne Alt­stadt mit einer Ein­kaufs­stra­ße mit gro­ßer Geschäfts­aus­wahl. Auch für die Lebens­mit­tel­ver­sor­gung ist bes­tens gesorgt, es gibt einen Brugsen, Net­to und Remo.

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eine typi­sche Stra­ße in Däne­mark.

An vie­len Häu­sern und auch über die Stra­ße sehen wir Schmet­ter­lin­ge.

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Die KI meint dazu:

Das ist tat­säch­lich eine ganz beson­de­re Tra­di­ti­on von Rud­kø­bing und ganz Lan­ge­land.

Die Schmet­ter­lin­ge sind eine Hom­mage an H. C. Ørs­ted (1777–1851), den berühm­ten Phy­si­ker, der aus Rud­kø­bing stammt und 1820 den Elek­tro­ma­gne­tis­mus ent­deck­te. Er war außer­dem sehr sprach­in­ter­es­siert und präg­te bzw. ver­brei­te­te mehr als 2.000 däni­sche Wör­ter – dar­un­ter wird auch das däni­sche Wort „som­mer­fugl“ (Schmet­ter­ling) mit ihm in Ver­bin­dung gebracht. Des­halb wur­de der Schmet­ter­ling zum Sym­bol für Ørs­ted.

Beson­ders schön ist die Geschich­te hin­ter den Schmet­ter­lin­gen, die ihr quer über den Stra­ßen seht:

  • Zum 200. Jah­res­tag der Ent­de­ckung des Elek­tro­ma­gne­tis­mus im Jahr 2020 wur­de Rud­kø­bing mit den Schmet­ter­lin­gen geschmückt.
  • Die Han­dels­ver­ei­ni­gung, Schu­len und Künst­ler von Lan­ge­land betei­lig­ten sich dar­an.
  • Kin­der der ört­li­chen Schu­len haben die Schmet­ter­lings­vor­la­gen far­ben­froh gestal­tet.

Danach gefiel die Idee offen­bar so gut, dass immer mehr Schmet­ter­lin­ge dazu­ka­men und sich über ganz Lan­ge­land ver­brei­te­ten.

Das Denk­mal des H. C. Ørs­ted

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Die “Dyre­have Møl­le” (Wind­müh­le) ist mit ihrem 25 Metern und 7 Sto­cken und Boden einer der höchs­ten Müh­len in Däne­mark. Sie wur­de im 1858 von etwa 1 Mil­li­on Zie­gel­stei­nen gebaut. 🔗

Das Besu­cher­zen­trum Lan­ge­land. Direkt im Anschluss an das Haus liegt ein schö­ner Gar­ten mit Holz­fi­gu­ren bekann­ter Per­sön­lich­kei­ten der Insel.

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Alte Eichenholzskulpturen mit Geschichte

Die Holz­skulp­tu­ren des Gar­tens stam­men vom Holz­bild­hau­er Allan Bo Jen­sen. Die Skulp­tu­ren machen Geschich­ten über die Eis­zeit, die Tier­welt und loka­le Per­sön­lich­kei­ten sicht­bar und greif­bar. Die Skulp­tu­ren sind aus altem Eichen­holz geschnitzt, das wohl 150–180 Jah­re alt ist und bereits sei­ne eige­ne Geschich­te in sich trug, bevor es Teil des Gar­tens wur­de. Das Holz stammt unter ande­rem aus Lohals und Rant­zaus­min­de. Die Skulp­tu­ren wur­den alle mit der Ket­ten­sä­ge geformt. 🔗

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Am Ran­de des Hafens ein Blick auf die Lan­ge­lands­bro­en mit einer Durch­fahrts­hö­he von 26,0 m - passt :-)

Kunst am Hafen: De fire ver­dens­h­jør­ner - Die vier Him­mels­rich­tun­gen.
Jede Säu­le zeigt exakt in eine Him­mels­rich­tung.

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Die KI meint dazu:

Bei den vier mar­kan­ten Gra­nit­säu­len auf Ihrem Foto han­delt es sich um das Kunst­werk „De fire ver­dens­h­jør­ner“ (Die vier Him­mels­rich­tun­gen) des bekann­ten Land-Art-Künst­lers Alfio Bon­an­no. Es steht in der Mari­na von Rud­kø­bing (Rud­kø­bing Sku­de­havn) auf der däni­schen Insel Lan­ge­land
Das Kunst­werk und der Effekt mit den Löchern las­sen sich wie folgt erklä­ren:

Ver­bin­dung zur See­fahrt: Der Künst­ler woll­te damit an einem so vom Wind und Wet­ter gepräg­ten Ort wie einem Yacht­ha­fen ein Werk schaf­fen, das das uralte mari­ti­me Prin­zip der Ori­en­tie­rung und Navi­ga­ti­on spie­le­risch erleb­bar macht.
Die vier Him­mels­rich­tun­gen: Die vier gro­ßen Gra­nit-Ste­len wur­den im Jahr 1987 auf Initia­ti­ve des dama­li­gen Hafen­meis­ters errich­tet. Jede Säu­le steht exakt in Rich­tung einer der Haupt­him­mels­rich­tun­gen: Nor­den, Süden, Osten und Wes­ten. Wenn Sie genau hin­se­hen, fin­den Sie direkt unter den Löchern dezent ein­gra­vier­te Metall­buch­sta­ben (N, S, Ø, V für die däni­schen Rich­tun­gen Nord, Syd, Øst, Vest).

Die Funk­ti­on der Durch­guck-Löcher: Die run­den Aus­spa­run­gen befin­den sich genau auf Augen­hö­he. Sie die­nen als visu­el­ler Kom­pass: Wenn Sie sich in das exak­te Zen­trum der vier Säu­len stel­len und durch ein Loch bli­cken, schau­en Sie schnur­ge­ra­de durch das Loch der gegen­über­lie­gen­den Säu­le. Dadurch rich­tet man den eige­nen Blick abso­lut prä­zi­se nach Nor­den, Süden, Osten oder Wes­ten aus.

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Bevor der nächs­te Regen­schau­er kommt, ver­zie­hen wir uns dann ganz schnell ins Schiff.

Wäh­rend des Tages nimmt der west­li­che Wind gut zu und wir erle­ben ein Hafen­ki­no vom Feins­ten mit einer Hal­berg Ras­sy.

Da einer unse­rer Enkel heu­te sei­nen 11. Geburts­tag fei­ert, gra­tu­lie­ren wir ihm natür­lich tele­fo­nisch.

Die 7. Woche und wir sind noch immer nicht auf der Insel Fyn ange­kom­men!

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