2026 – Woche 09 – Schlick - nein danke, nicht noch einmal

Unse­re Fahr­ten in die­ser Woche:

🔗25.08.2026 – Diens­tag: Ker­te­min­de ⇒ Bucht Fyn Hoved
🔗26.08.2026 – Mitt­woch: Bucht Fyn Hoved ⇒ Bogen­se

24.08.2026 – Montag: heute - nur Kerteminde

Das Wet­ter heu­te Mor­gen: ¼ bewölkt, Temp. 12°, Wind WSW2-3, Baro 1017.

Wir hat­ten die Nacht über die Hei­zung klein lau­fen und haben so eine ange­neh­me Tem­pe­ra­tur an Bord. Ja, ist denn schon Weih­nach­ten?

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Nach dem Früh­stück neh­men wir uns Rad und Rol­ler und fah­ren zu der von Susan­ne ange­prie­se­nen Fisch­räu­che­rei am Fische­rei­ha­fen.

Im Sund von Ker­te­min­de gibt es einen rich­ti­gen Sog.

Im Fische­rei­ha­fen ler­nen die Jüngs­ten angeln :-)

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Wir kau­fen dort geräu­cher­ten Lachs für 165 DKK. Der kommt bei uns in die Küh­lung und wird mor­gen geges­sen.

Danach noch eine Run­de durch die Innen­stadt. Es gibt dort noch eini­ge Stra­ßen mit vie­len typi­schen alten “Dänen­häu­sern”, alle ganz gut erhal­ten und gepflegt.

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Skæn­ke­stu­en - Schank­stu­be

die KI meint dazu:

Das Skæn­ke­stu­en in Ker­te­min­de gilt als die ältes­te Schank­stu­be (Skæn­ke- bzw. Værts­hus) Däne­marks und wur­de im Jahr 1829 gegrün­det.

Art des Lokals: Es ist eine his­to­ri­sche und gemüt­li­che Knei­pe bzw. ein tra­di­tio­nel­les däni­sches „brunt værts­hus“.

Atmo­sphä­re: Das Lokal ist für sei­ne gemüt­li­che, uri­ge und authen­ti­sche Atmo­sphä­re bekannt, in man sich zu einem gesel­li­gen Bei­sam­men­sein bei Bier und ande­ren Geträn­ken trifft.

Stand­ort: Es befin­det sich in der Adres­se Muus­går­den 9 (bzw. teils im his­to­ri­schen Kon­text nahe Lan­ge­ga­de 8 im Bereich des alten Hofes) in Ker­te­min­de.Geschich­te: Nach einer schlie­ßungs­be­ding­ten Pau­se (unter ande­rem durch Coro­na) wur­de die his­to­ri­sche Gast­stät­te im Febru­ar 2023 von neu­en Betrei­bern mit viel Lie­be zum Detail wie­der­eröff­net.

Lei­der war um die­se Tages­zeit noch geschlos­sen.

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Mein lie­ber Mann war­tet wie immer gedul­dig, wenn ich mit der Kame­ra los­ma­schie­re.

Auf dem Weg zum war noch eine Run­de zum “Super Brugsen” drin.

So sieht unser Steg in Ker­te­min­de bei Nied­rig­was­ser aus, nicht gera­de ganz so ver­trau­ens­er­we­ckend.
Aber es gibt teil­wei­se auch schon neue Schwimm­ste­ge, die­se sind jedoch sehr sehr nied­rig.

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Gegen 18:00h ist Jugend­trai­ning ange­sagt, die Optis ver­sam­meln sich.

Dank der sehr brei­ten Boxen­gas­se kön­nen sie hier schön üben und brau­chen den Hafen gar nicht zu ver­las­sen.

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gro­ßes Erstau­nen

was machen auf ein­mal die vie­len bun­ten Bäl­le im Was­ser?

Die Kids sol­len sie ein­sam­meln, was ihnen sicht­lich Freu­de macht.

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25.08.2026 – Dienstag: Unsere Route heute: Kerteminde ⇒ Bucht Fyn Hoved

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Das Wet­ter heu­te Mor­gen: klar, Temp. 11°, Wind W1, Baro 1020

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Ker­te­min­de am Mor­gen: Spie­gel­glatt und Son­nen­schein

Bei die­sem Wind macht das Able­gen Freu­de

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ein herr­li­cher Son­nen­tag so ver­ab­schie­den wir uns nach viel Regen

Tschüss Ker­te­min­de

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Wind­pro­gno­se für heu­te: schwa­che Win­de, dre­hend auf nörd­li­che Rich­tun­gen, also wohl wie­der Motor­fahrt.

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Auch ‘drau­ßen’ glat­te See - schwa­che Win­de ist wohl etwas geschmei­chelt

Gegen Mit­tag sehen wir bereits den klei­nen Hafen in der Nordskov Bucht, aber wo ist die Lücke, um in die Bucht zu kom­men?

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13:00h Anker fal­len in der Bucht, Motor aus nach Ein­fahrt des Ankers auf ca. 2,5 m Was­ser­tie­fe mit 20 m Ket­te

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von drin­nen sieht man die Ein­fahrt doch wesent­lich deut­li­cher

Auch vom Boot aus ist der klei­ne Hafen ist jetzt klar zu sehen.

Hier gibt es eini­ge freie Plät­ze mit Heck­dal­ben, sani­tä­re Anla­gen gibt es wohl nicht.

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Es ist hier in der Bucht wirk­lich sehr schön und von allen Sei­ten geschützt. Aber die schöns­te Anker­bucht auf Fünen?

Wir haben schö­ne ruhi­ge Stun­den. Der Ankeralarm ist gesetzt und der Anker hält.

Gegen Abend kommt eine grö­ße­re Trup­pe von Motor­rad­fah­rern, bei einem Bier­chen genie­ßen sie auf der Land­zun­ge die Aus­sicht

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Wenn das mal mor­gen nicht wie­der ein schö­ner Tag wird, dann weiß ich es auch nicht mehr.

Zum Abend­essen gibt es heu­te den geräu­cher­ten Lachs aus Ker­te­min­de mit einem fri­schen Salat.

Wir den­ken, dass es eine ruhi­ge Nacht wer­den wird. Ins­ge­samt lie­gen wir mit 5 wei­te­ren Segel­boo­ten in der Bucht. Die ande­ren Boo­te haben in dem klei­nen Hafen fest­ge­macht.

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26.08.2026 – Mittwoch: Unsere Route heute: Bucht Fyn Hoved ⇒ Bogense

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 Das Wet­ter heu­te Mor­gen: klar, Temp. 14°, Wind: ESE 3–4, Baro 1020.

Auf­grund der Wet­ter­pro­gno­se, mor­gen gro­ße Regen­wahr­schein­lich­keit und dies auch die dar­auf­fol­gen­den Tage, ent­schlie­ße ich mich, bereits heu­te nach Bogen­se zur Mari­na zu fah­ren. Dort sind wir dann für die nächs­ten Tage mit teil­wei­se auch star­ken Win­den und Regen gut auf­ge­ho­ben.

Tschüss, Bucht Fyn Hoved

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Dann geht es ans “Anker-auf-Manö­ver”, eigent­lich kein Pro­blem. Kon­stan­ze fährt, wir haben die Head-Sets auf, alles pri­ma. Dann kom­men die Ket­te und der Anker hoch, voll mit schmie­ri­gem schwar­zen Schlick, bis der Anker oben in der Hal­te­rung ist, sieht das Boot vor­ne aus “wie Sau”. Ein paar Eimer Ost­see­was­ser spü­len zwar eini­ges weg, aber natür­lich nicht alles. Die­ser Anker­platz hat uns mit Sicher­heit nur ein­mal gese­hen.

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Wir müs­sen in gro­ßem Bogen um die Ins­sel Æbelø fah­ren und sehen in der Fer­ne das Æbelø Fyr

Wir konn­ten heu­te fast 5 Std. segeln, wie schön!

Dann wer­den wir von einem ande­ren Segel­boot behin­dert, wel­ches gro­ße Pro­ble­me mit dem Her­ein­ho­len des Gen­na­kers hat. Um ihm aus­zu­wei­chen, müs­sen wir sogar für 5 Minu­ten die Maschi­ne lau­fen las­sen.

Æbelø ist eine unbe­wohn­te klei­ne Insel vor der Nord­küs­te der däni­schen Insel Fünen am Ein­gang des Klei­nen Belts. Sie hat eine Flä­che von 2,32 km². Die nur sel­ten über­flu­te­te Neh­rung Brå­det ver­bin­det Æbelø mit Æbeløholm. 🔗

Am frü­hen Nach­mit­tag errei­chen wir unse­ren Ziel­ha­fen für heu­te: Bogen­se ist eine klei­ne Stadt mit knapp 4.000 Ein­woh­nern am Kat­te­gat an der Nord­küs­te der däni­schen Insel Fyn.

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Wir fin­den einen Platz am Längs­stei­ger innen an der Brü­cke 25 und zah­len 210 DKK inkl. Dusche und Strom.

Der Wind woll­te uns frei­wil­lig nicht an den Steg las­sen.
Ein deut­scher Seg­ler kam im Lauf­schritt auf uns zu und nahm uns die Lei­nen ab.

Nach­dem wir uns ein­ge­rich­tet haben und Hafen­kon­tor und sani­tä­re Anla­gen gecheckt haben, mache ich das Deck mit dem Was­ser­schlauch sau­ber. Die Schlick­fle­cken auf den gerif­fel­ten Decks­tei­len gehen nur sehr schwer weg, da muss zuhau­se noch­mal der Kär­cher ran.

Die Mari­na von Bogen­se:

Gemütliches Ambiente und gute Restaurants

Der Fische­rei­ha­fen Bogen­se ist ein lan­ger, schma­ler Kanal, in dem das alte Ambi­en­te mit Fisch­hüt­ten, Fisch­ver­kauf, Werk­stät­ten, Cafés und Restau­rants erhal­ten geblie­ben ist.
Hafen und Mari­na lie­gen fuß­läu­fig zum Stadt­zen­trum mit dem char­man­ten alten Mark­stadt-Ambi­en­te sowie zahl­rei­chen Ein­kaufs­mög­lich­kei­ten und Restau­rants. Eine voll­stän­di­ge Lis­te der Restau­rants und Sehens­wür­dig­kei­ten in der Nähe der Mari­na Bogen­se fin­den Sie unten.
Mit sei­ner Lage zwi­schen Belt und Meer ist der Hafen und die Mari­na Bogen­se der idea­le Aus­gangs­punkt für Segel­tou­ren zu den Ost­jüt­land-Fjor­den, rund um Fünen und zu den Inseln Ende­la­ve, Tunø und Samsø.
Im Jahr 2009 wur­de der Hafen und die Mari­na Bogen­se von der Ver­ei­ni­gung Dans­ke Tur­se­j­le­re zum „Hafen des Jah­res“ gekürt. 🔗

na, wie wird das Wet­ter mor­gen?

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27.08.2026 – Donnerstag: heute - nur Bogense

Das Wet­ter: ¾ bewölkt, Temp. 16°; Wind E4, Baro 1021.

Um es gleich zu sagen: Nun kom­men vie­le Bil­der mit vie­len Erklä­run­gen. Lei­der war es der ein­zi­ge regen­freie Tag in Bogen­se.

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Da es die nächs­ten Tage wet­ter­tech­nisch eher schlecht aus­se­hen soll, wer­den wir wohl ein paar Tage in Bogen­se blei­ben. Hier lie­gen wir gut und haben alles, was wir brau­chen.
Der rote Punkt ist unser Lie­ge­platz.

Vor­mit­tags machen wir eine aus­führ­li­che Tour mit R+R über den Fische­rei­ha­fen, der uns aus­nahms­los sehr gut gefällt.

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die his­to­ri­sche Aeromøl­len, eine his­to­ri­sche Wind­kraft­an­la­ge steht am Ende des Fische­rei­ha­fens

das schreibt die KI dazu

Der Turm wur­de im Jahr 1942 von der Fir­ma FLS­midth für das ört­li­che Elek­tri­zi­täts­werk gebaut und im Janu­ar 1943 ein­ge­weiht.
Pio­nier­ar­beit: Sie war die ers­te Wind­kraft­an­la­ge in Däne­mark, die aus­schließ­lich zur Strom­erzeu­gung (Gleich­strom) gedacht war.
Maße: Der Beton­turm ist knapp 30 Meter hoch und trug ursprüng­lich drei Rotor­blät­ter mit einem Durch­mes­ser von 23 Metern.
Heu­ti­ge Nut­zung: Die Müh­le ist schon lan­ge nicht mehr in Betrieb und dient heu­te als Wahr­zei­chen und Aus­sichts­punkt am Hafen.

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Hans Chris­ti­an Ander­sen darf natür­lich auch nicht feh­len.

Ursprüng­lich war dies als Teil des “Brun­nen des Geschich­ten­er­zäh­lers” gedacht.

Hier noch ein­mal ein Bild aus unse­rem Kopen­ha­gen-Törn von dem Gefi­on Brün­nen, von dem in der Erklä­rung der KI die Rede ist.

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Die KI meint dazu:

Unter der Bezeich­nung „Brun­nen des Geschich­ten­er­zäh­lers“ (oder auch Mär­chen­er­zäh­ler am Brun­nen) sind vor allem zwei bekann­te Kunst­wer­ke und Sehens­wür­dig­kei­ten zu fin­den:
1. Das Gemäl­de „Der Mär­chen­er­zäh­ler am Brun­nen“ von Anselm Feu­er­bach
Am geläu­figs­ten ist die­ser Begriff im Bereich der klas­si­schen Kunst. Das berühm­te Ölge­mäl­de des deut­schen Malers Anselm Feu­er­bach ent­stand im Jahr 1866.
Das Motiv:
Es zeigt einen älte­ren, bär­ti­gen Dich­ter (gewid­met dem per­si­schen Mys­ti­ker Hafis), der an einem ori­en­ta­li­schen Brun­nen sitzt und einer Grup­pe von Was­ser­trä­ge­rin­nen Geschich­ten erzählt oder Gedich­te vor­trägt.
Wo zu fin­den? Das Haupt­werk befin­det sich heu­te im Muse­um Pfalz­ga­le­rie Kai­sers­lau­tern. Eine frü­he­re, grö­ße­re Ver­si­on (bekannt unter dem Namen „Hafis am Brun­nen“) wird in der Schack-Gale­rie in Mün­chen aus­ge­stellt.
2. Kopen­ha­gen und der Bezug zu Hans Chris­ti­an Ander­sen
In Rei­se­be­rich­ten und Stadt­füh­run­gen wird der Begriff oft im über­tra­ge­nen Sin­ne für Brun­nen­bau­ten rund um den welt­be­rühm­ten däni­schen Geschich­ten­er­zäh­ler Hans Chris­ti­an Ander­sen ver­wen­det.
Der Gefi­on-Brun­nen (Gefi­on­spring­van­det): Däne­marks größ­ter Spring­brun­nen in Kopen­ha­gen. Er gilt als monu­men­ta­ler „Geschich­ten-Erzäh­ler“ aus Stein, da er die mytho­lo­gi­sche Sage der Göt­tin Gefi­on dar­stellt, die ihre Söh­ne in Och­sen ver­wan­del­te, um die Insel See­land aus dem schwe­di­schen Fest­land her­aus­zu­pflü­gen.
Der Rat­haus­platz Kopen­ha­gen: Direkt neben dem monu­men­ta­len Dra­chen­brun­nen steht das berühm­te Bron­ze-Denk­mal von Hans Chris­ti­an Ander­sen, wes­halb die­ser Platz im Volks­mund oft eng mit Brun­nen und dem „gro­ßen Geschich­ten­er­zäh­ler“ ver­knüpft wird.
Der Zusam­men­hang ist direkt und schil­dert eine der skur­rils­ten, fast schon „tra­gi­ko­mi­schen“ Geschich­ten der neue­ren däni­schen Kunst­ge­schich­te.
Die bron­ze­ne Sta­tue von Hans Chris­ti­an Ander­sen am alten Hafen von Bogen­se ist genau der Teil, der von dem ursprüng­lich geplan­ten, monu­men­ta­len „Brun­nen des Geschich­ten­er­zäh­lers“ (For­tæl­ler­ens Brønd) übrig geblie­ben ist.
Die Hin­ter­grün­de die­ser Ver­bin­dung:
Das ambi­tio­nier­te Brun­nen-Pro­jekt (2005)
Anläss­lich des 200. Geburts­tags von Hans Chris­ti­an Ander­sen im Jahr 2005 ent­warf der bekann­te däni­sche Bild­hau­er Jens Gal­schiøt die Plä­ne für eine rie­si­ge Was­ser­skulp­tur namens „Der Brun­nen des Geschich­ten­er­zäh­lers“.
Die Visi­on: Ander­sen soll­te lebens­groß auf einer Bank sit­zen und sei­ne Füße im Was­ser bau­meln las­sen.
Die Mär­chen­fi­gu­ren: Der Brun­nen soll­te von einer gigan­ti­schen Instal­la­ti­on aus rund 500 klei­nen, von Kin­dern und Jugend­li­chen gestal­te­ten Mär­chen­fi­gu­ren umge­ben sein.
Das Pro­jekt erhielt zunächst hohe För­der­gel­der, und die zen­tra­le Ander­sen-Figur wur­de test­wei­se auf dem Flak­ha­ven (dem Rat­haus­platz) in Ander­sens Geburts­stadt Oden­se auf­ge­stellt.
Das Schei­tern und die „Ver­sen­kung“ in Oden­se
Kurz dar­auf nahm die Geschich­te eine dra­ma­ti­sche Wen­dung: Die Stadt­ver­wal­tung von Oden­se fand kei­nen dau­er­haf­ten Platz für das rie­si­ge Brun­nen­pro­jekt. Mit dem Ein­bruch der welt­wei­ten Finanz­kri­se ab 2007 ver­sieg­ten zudem die Gel­der kom­plett, wodurch der Brun­nen nie fer­tig­ge­stellt wer­den konn­te.
Die fer­tig gegos­se­ne Ander­sen-Sta­tue stand jah­re­lang unge­nutzt im Weg. Aus Pro­test gegen die büro­kra­ti­schen Hür­den und das Schei­tern des Pro­jekts insze­nier­te der Künst­ler Jens Gal­schiøt im Jahr 2011 eine Auf­se­hen erre­gen­de Akti­on: Er ließ die Ander­sen-Skulp­tur von Pfer­den durch Oden­se zie­hen und sym­bo­lisch im Hafen­be­cken von Oden­se ver­sen­ken, frei nach dem Mot­to, man habe die Kul­tur ertränkt.

Das neue Zuhau­se im Hafen von Bogen­se
Nach­dem die Sta­tue wie­der aus dem Was­ser gebor­gen wor­den war, such­te man nach einem neu­en, wür­di­gen Platz. Die Klein­stadt Bogen­se auf Nord­fü­nen ergriff die Chan­ce und kauf­te die Ander­sen-Skulp­tur.
Heu­te sitzt genau die­se Figur – die eigent­lich das Herz­stück des gro­ßen, spru­deln­den Geschich­ten­er­zäh­ler-Brun­nens wer­den soll­te – am alten Hafen von Bogen­se auf einer Bank. Statt auf die 500 Mär­chen­fi­gu­ren des Brun­nens blickt er nun fried­lich auf das Hafen­be­cken und den klei­nen Platz der Stadt.

Direkt ein Haus wei­ter steht die MS Cas­tor,
das his­to­ri­sche Holz­schiff.

Es wur­de 1936 in Esbjerg auf der Werft A/S Jen­sen & Lau­rid­sen gebaut und lan­ge als Fische­rei­fahr­zeug genutzt.
Seit 2024 steht es als Dau­er­aus­stel­lungs­stück im Tro­cken­dock am alten Hafen von Bogen­se

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Hin­ter den Meer­jung­frau­en in Bogen­se steckt eine Mischung aus alten däni­schen Sagen, geziel­tem Stadt­mar­ke­ting und loka­len Schen­kun­gen. Die Stadt ver­mark­tet sich heu­te ganz offi­zi­ell als „Die Stadt der Meer­jung­frau­en“

Elle, die bekann­tes­te Meer­jung­frau der Stadt

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Und wie­der habe ich die KI befragt:

Die alte Orts­sa­ge: Nach der loka­len Über­lie­fe­rung glaub­ten die Men­schen frü­her, dass in der Mee­res­bucht direkt vor Bogen­se Meer­jung­frau­en leb­ten. Die Sage erzählt, dass sie dort im Was­ser spiel­ten und manch­mal sogar durch den klei­nen Stadt­bach (Bybæk­ken) direkt hin­ein in die Stadt schwam­men. Es hieß sogar, die Fabel­we­sen hät­ten ein Schloss direkt an der Küs­te bezo­gen.
Die bekann­tes­te Meer­jung­frau der Stadt ist eine 2,5 Meter hohe Bron­ze­sta­tue namens „Elle“. Sie wur­de vom Künst­ler Poul R. Wei­le geschaf­fen und der Stadt 1997 von der Nord­fyns Bank zum 100-jäh­ri­gen Bestehen geschenkt. Sie blickt am äuße­ren West­pier der Mari­na auf das Meer hin­aus, um vor­bei­fah­ren­de See­leu­te zu grü­ßen

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„Der Tau­cher“ am Bogen­se Spa am Meer

Dann geht es wei­ter ins Städt­chen zur Bogen­se Kir­ke - St. Nicho­laus Kir­che.
Sie hat ihren Ursprung bereits im 12. Jahr­hun­dert, wur­de aber mehr­fach umge­baut und erwei­tert.

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Die Kir­che ist dem Hei­li­gen Niko­laus geweiht, auch Sankt Niko­laj geschrie­ben, dem Hei­li­gen der See­leu­te. Des­halb wird die Kir­che auch St.-Nikolaus-Kirche genannt.
Der Kirch­turm ist nach Osten aus­ge­rich­tet, im Gegen­satz zu fast allen däni­schen Kirch­tür­men, die nach Wes­ten aus­ge­rich­tet sind. Die Kir­che steht zu nah am Hang, um den Turm nach Osten zu stel­len.
Frü­her war der Turm ein wich­ti­ges weit­hin sicht­ba­res Wahr­zei­chen.
Der Turm hat eine hohe acht­ecki­ge Turm­spit­ze, die mit mehr als 27.000 schwarz geteer­ten Eichen­spä­nen bedeckt ist. An der Spit­ze befin­det sich eine Kup­pel mit einem Durch­mes­ser von 60 cm. Im Zwei­ten Welt­krieg schos­sen die deut­schen Sol­da­ten hin­ter der Kup­pel auf Zie­le, sodass die­se ent­spre­chend reno­viert wer­den muss­te. 🔗

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Das Altar­bild ist ein soge­nann­ter Kate­chis­mus- oder Schreibal­tar mit Bal­da­chin aus dem Jahr 1588, in dem sich wie­der­ver­wen­de­tes Holz des spät­mit­tel­al­ter­li­chen Altars der Kir­che befin­det.

Die Kan­zel mit Bögen und Dop­pel­säu­len wur­de 1604 von den Kir­chen­wäch­tern Niels Bang und Mads Ibsen gestif­tet und vom Bild­hau­er Har­men Gars­ten­korn ange­fer­tigt.

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Die Orgel stammt bereits aus dem Jahr 1862

Wei­ter ging es zum Stadt­platz von Bogen­se.

Hier gibt es seit dem Mit­tel­al­ter einen Markt und der Platz vor der Kir­che ist ein Zen­trum der Stadt. 🔗

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Ist das Kunst oder kann das weg?

Das his­to­ri­sche Fach­werk­ge­bäu­de Den Gam­le Køb­mands­gård. Das unter Denk­mal­schutz ste­hen­de Kauf­manns­haus stammt aus dem frü­hen 18. Jahr­hun­dert und beher­bergt heu­te ein Möbel- und Ein­rich­tungs­haus.

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das his­to­ri­sche Rat­haus von Bogen­se, das vor gut 100 Jah­ren gebaut wur­de

Der Brun­nen vor dem alten Rat­haus: „Mut­ter wäscht ihr Kind“

Die KI meint dazu:

Die Skulp­tur kam bei den Men­schen so gut an, dass bau­glei­che Ver­sio­nen von Frits Røed auch in gro­ßen nor­we­gi­schen Städ­ten wie Oslo, Ber­gen und Lar­vik auf­ge­stellt wur­den.

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Wir sehen noch den alten Was­ser­turm von 1910, der heu­te Aus­sichts­turm ist. Auch gibt es dort ab und an Aus­stel­lun­gen für Kunst und Foto­gra­fie.

Ins­ge­samt ist Bogen­se sehr anspre­chend, wirkt sehr sau­ber und bie­tet eini­ges Sehens­wer­tes für Urlau­ber. Das “Män­neken Pis” 🔗 haben wir lei­der an die­sem Tag nicht gese­hen. Aber wie schon geschrie­ben, es war der ein­zi­ge schö­ne Tag wäh­rend unse­res Auf­ent­hal­tes in Bogen­se.

Der Hafen ist auch sehr gut in Schuss, vie­le neue Schwimm­ste­ge, vie­le Strom- und Was­ser­an­schlüs­se.

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Am gesam­ten äuße­ren Weg ent­lang sind ganz vie­le sol­cher Sitz­grup­pen, da die Dänen ja bekannt­lich sehr ger­ne gril­len.

Am Abend geht es noch zum Gang zur Wasch­ma­schi­ne, 35 DKK und Trock­ner 15 DKK.

oh oh, wie hat sich der Him­mel ver­än­dert, das ver­heißt nichts Gutes.

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28.08.2026 – Freitag: heute - nur Bogense

Das Wet­ter heu­te Mor­gen: kom­plett bewölkt; Temp.: 18°; Wind E4; Baro 1005.

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Für heu­te ist Wind und viel Regen ange­sagt. Man sieht es :-(

Am Vor­mit­tag wird der Kom­pass, der den Auto­pi­lo­ten steu­ert, neu kali­briert. Er ist durch den Ein­bau etwas beein­flusst und zeigt nicht die Wer­te an, die der eigent­li­che Schiffs­kom­pass anzeigt.

Nach­dem die ers­ten Regen­schau­er durch­ge­zo­gen sind, neh­me ich das Rad und fah­re zu Net­to, da Kon­stan­ze Hun­ger auf ein Steak hat. Fin­de ich auch und kom­me mit 2 Rib-Eye-Steaks und knapp 1 KG Cas­hew­nüs­se aufs Schiff zurück, wo Kon­stan­ze gera­de dabei ist, das ers­te Brot auf die­sem Törn zu backen.

Wet­ter­be­dingt löse ich noch­mal für 2 wei­te­re Tage die Hafen­ge­bühr. Den Nach­mit­tag las­sen wir in Ruhe über uns erge­hen und erle­ben dabei bis zum Abend noch meh­re­re, ergie­bi­ge Regen­schau­er.

Kon­stan­ze wid­met sich in die­ser Zeit und zau­bert zwei wun­der­ba­re Rib-Eye-Steaks mit lecke­ren gerös­te­ten Zwie­beln. Mein Salat, heu­te mit Apfel­stück­chen passt auch pri­ma und als Top das heu­te von ihr geba­cke­ne Brot im Air­fry­er. Alles kaum zu über­tref­fen.

BSTM 2026 W09
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Na, das sieht doch schon wie­der rich­tig gut aus, nach die­sem Regen­tag, oder?

29.08.2026 – Samstag: heute - nur Bogense

Das Wet­ter heu­te am Mor­gen: total bewölkt, Temp. 16°, Wind S4, Baro 1001.

Auch wie­der rich­ti­ges Sau­wet­ter, aber im Gegen­satz zu ges­tern scheint heu­te zwi­schen­durch auch mal die Son­ne.

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Am Vor­mit­tag nähe ich die Grif­fe von den Taschen für Kar­tof­feln, Zwie­beln und Äpfel usw. enger, damit sie in der AK hän­gend nicht die Kühl­box behin­dern.

Außer­dem demon­tie­re ich die an der Reling ange­brach­ten Solar­mo­du­le und ver­staue sie in den Taschen in der StB-Backskis­te. Sie behin­dern ein­fach zu sehr bei den Anle­ge­ma­nö­vern in Boxen.

30.08.2026 – Sonntag: heute - nur Bogense

Das Wet­ter heu­te Mor­gen: total bewölkt; Temp. 17°; Wind S3-4; Baro 998.

Wir ver­brin­gen einen ruhi­gen Tag, ein­zig unter­bro­chen von einem gemein­sa­men Gang zur Dusche, bei der wir auch noch einen Regen­schau­er auf dem Rück­weg abbe­kom­men.

BSTM 2026 W09

Anblick beim Gang zur Dusche, Den nächs­ten Guss war­ten wir im Dusch­haus ab.

Die klei­ne Seil­fäh­re für die Kids am Ran­de des Hafens.
Der Him­mel zeigt sogar teil­wei­se unse­re Lieb­lings­far­be: blau

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Doch nach der Dusche sieht es lei­der schon wie­der ganz anders aus.

Dane­ben gibt es vie­le wei­te­re Regen­schau­er tags­über und am Nach­mit­tag briest der Wind aus West auch wie­der auf.

Kein Wun­der, wenn man die­ses Wet­ter­bild sieht.

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Die 9. Woche been­den wir wie­der mal mit viel Regen

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