SM 2015 Eckernförde W.01

20.07.2015 - Montag: heute: Heimathafen

Heu­te kom­men wir gegen Mit­tag beim Schiff an, nach­dem daheim Schwie­ger­mut­ter in bes­ten Hän­den ist. 

Natür­lich sind wie immer noch eini­ge Klei­nig­kei­ten zu regeln, aber wir sind guten Mutes, denn das Schiff hat­ten wir schon letz­te Woche beim ers­ten Start­ver­such “gepackt”.

Wir sind in unse­rer Hafen­hei­mat ange­kom­men - die Scha­fe sind da

Da die Vor­her­sa­gen für Diens­tag nicht wirk­lich so berau­schend sind, beschlie­ßen wir, dass wir noch 1 Tag war­ten, dar­auf kommt es nun wahr­lich nicht mehr an.

21.07.2015 - Dienstag: Heimathafen

das Wet­ter heu­te: leicht bedeckt, Wind: W 5 in Böen 6 - Tem­pe­ra­tur: 19° - Baro­me­ter: 1009 mB.

Nicht wirk­lich schön und wir haben einen ruhi­gen Tag im Hafen, ist ja schon Urlaub :-))

Am Nach­mit­tag wird es bes­ser und so dre­hen wir wenigs­tens eine klei­ne Run­de im Hooks­meer.

Hier wird ein neu­er Steg gebaut

Für Mitt­woch sind west­li­che Win­de um 3-4 ange­sagt und es soll tro­cken blei­ben. Also: ein per­fek­ter Start

22.07.2015 - Mittwoch: Unsere Route heute: Hooksiel ⇒ Cuxhaven

das Wet­ter heu­te: son­nig, Wind: S 1 - Tem­pe­ra­tur: 14° - Baro­me­ter: 1013 mB.

Auf­ste­hen noch vor dem Auf­wa­chen, aber was hilft es, wir wol­len mit der 1. Schleu­se um 8:00 Uhr raus.

Früh­stück und Ablö­se gibt es erst auf der Nord­see

Wir errei­chen gegen 16:00 nach gut 48 SM Cux­ha­ven vor­bei an der Kugel­ba­ke
Wo ist das schö­ne Wet­ter geblie­ben?

das moder­ne Hafen­ge­bäu­de des SVC Cux­ha­ven, wo selbst­ver­ständ­lich unser 1. Gang hin­führt

23.07.2015 - Donnerstag: heute: nur Cuxhaven

das Wet­ter heu­te: Regen, Wind: N 3 - Tem­pe­ra­tur: 15° - Baro­me­ter: 1014 mB.

Das Pras­seln des Regens weckt uns, welch ein Grau rund­her­um. 

Am Vor­mit­tag tref­fen wir die Crew der “Watt­fee”, aus unse­rem Segel­ver­ein, sie sind auf dem Heim­weg.

Doch am Nach­mit­tag klart es auf und wir schnap­pen uns die Räder und erkun­den Cux­ha­ven, was wir bei­de noch nicht ken­nen.

Zuerst geht es zum Strand in Rich­tung Kugel­ba­ke, ein wenig durch die Stadt, vor­bei an dem Gaf­fel­scho­ner “Her­mi­ne” und zurück zum Hafen.

Am Abend kam noch die “Jant­je” im Hafen an und ern­te­te mit laut­star­ker Musik natür­lich alle Auf­merk­sam­keit

24.07.2015 - Freitag: Unsere Route heute: Cuxhaven ⇒ Brunsbüttel

das Wet­ter heu­te: leicht bedeckt, Wind: S 2 - Tem­pe­ra­tur: 12° - Baro­me­ter: 1018 mB

Am Vor­mit­tag berei­ten wir uns lang­sam auf die Wei­ter­fahrt nach Bruns­büt­tel vor. 
Gegen 13:30 star­ten wir - war­um so spät? Tja, die Tide macht’s.

Vor­bei an typi­scher Ansicht der ver­steck­ten Häu­ser hin­term Deich

und sind gegen 17:00h am NOK

wo wir dann auch ohne grö­ße­re War­te­zeit schleu­sen kön­nen.
Die berühmt-berüch­tig­ten Schwimm­ste­ge im NOK sind inzwi­schen nicht mehr ganz so rut­schig

Um kurz nach 18:00 machen wir in Bruns­büt­tel fest und sind aus­nahms­wei­se mal selbst Ver­an­stal­ter des Hafen­ki­nos.

Recht gut gefüll­ter Hafen, Lang­kie­ler, Wind von der fal­schen Sei­te, fes­tes Ruder der Wind­fah­ne und dann BB anle­gen, also unse­re “unge­lieb­te” Sei­te. Mehr gibt es dazu wohl nicht zu sagen. Zwi­schen­durch kommt der Ruf von einem Boot: Lang­kie­ler? - auf mein Nicken, meint er nur: Alles klar! Doch irgend­wie lie­gen wir auch irgend­wann längs­seits im Päck­chen.

In Bruns­büt­tel ist Som­mer­fest und wir wer­den wie­der mal mit Musik beschallt. Aber die­se ist gott­lob gegen 22.00 zu Ende. Der Regen tut sein Übri­ges dazu, es ist recht wenig Publi­kum da.

Es ist schon recht impo­sant, wenn man das 1. Mal in Bruns­büt­tel über­nach­tet - die gro­ßen Pöt­te fah­ren Dir direkt am Cock­pit vor­bei.

Der Hafen­meis­ter sorgt für Ord­nung und schickt weg, was nicht passt.

25.07.2015 - Samstag: Unsere Route heute: Brunsbüttel ⇒ Rendsburg

das Wet­ter heu­te: Regen, Wind: SE 3 - Tem­pe­ra­tur: 16° - Baro­me­ter: 996 mB.

Der Skip­per geht Bröt­chen und gemah­le­nen Kaf­fee im vor­züg­li­chen Ede­ka ein­kau­fen (ca.200m die Haupt­stra­ße rauf), und gegen 09:00 machen wir uns auf den Weg in Rich­tung Rends­burg.

ein letz­ter Blick auf den Schleu­sen­ha­fen Bruns­büt­tel

und im Anschluss die Aus­weich­stel­le, wenn der Hafen selbst über­füllt ist.

Die Kuchen­bu­de las­sen wir drauf. Ledig­lich die Sei­ten­tei­le wer­den hoch­ge­rollt. Wir fah­ren bei 1.800 UPM und ca. 6,2 Kn. gemäch­lich durch den NOK.

Ganz schön vie­le gro­ße Schif­fe begeg­nen uns im Kanal. Da es für uns die 1. Kanal­fahrt durch den NOK ist, beein­druckt es uns schon.
auf dem 1. Bild: Del­fin = 90 x 13 m + Alrek = 100 x 17 m + Emo­ti­on = 170 - 25 m
auf dem 2. Bild: Lady Ali­da = 88 x 14 m + Con­mar Island = 138 x 21,70 m

gegen 12:30h pas­sie­ren wir die Ein­fahrt zum Gie­sel­au-Kanal

Ca. 14:00 sind wir kurz vor der Eisen­bahn­brü­cke Rends­burg, als ein hef­ti­ges Unwet­ter ein­setzt. Wir sehen und hören nichts mehr, so sehr pras­seln Regen und Hagel auf unser Schiff inkl. der Kuchen­bu­de, wo wir schnell die Sei­ten­tei­le her­un­ter­las­sen, denn sonst wären wir pitsche­pat­sche nass gewor­den. Der Hagel zer­stört uns lei­der eini­ge Näh­te der Spray­hood.

Der Regen kommt von allen Sei­ten.

kurz vor 15:00 im RVR legen wir Rends­burg an. Es reg­net wie­der mal hef­tig. Als ich mich auf­ma­che, um mei­nen Pflich­ten beim Fest­ma­chen nach­zu­kom­men, höre ich nur: “Kon­stan­ze mach schnell, es reg­net”.

Am sel­ben Steg (D) gegen­über hat­te die “Tar­ta­ru­ga” fest­ge­macht, Alf sah uns und nahm mir trotz hef­ti­gem Regen die Lei­nen an. 

Am Abend kam die Besat­zung zu uns und die feuch­te Hil­fe wur­de mit der guten “Linie” begos­sen. 

26.07.2015 - Sonntag: heute: nur Rendsburg

das Wet­ter heu­te: Regen, Wind: NW 4 in Böen 6 - Tem­pe­ra­tur: 16° - Baro­me­ter: 1008 mB.

Nach dem Früh­stück wird das Wet­ter etwas sta­bi­ler und es scheint sogar die Son­ne, na ja nicht durch­ge­hend.

Wir machen einen län­ge­ren Erkun­dungs­gang zu Fuß durch Rends­burg.

 

Nach den heu­te ein­ge­hol­ten Wet­ter­da­ten soll es ab Diens­tag nur noch schlech­tes Wet­ter geben. Des­halb wol­len wir mor­gen wei­ter nach Kiel fah­ren. So geht unse­re 1. Woche zu Ende.

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