2013 - 23.08.2013 - Helgoland - kürzer als gedacht

21.08.2013 - Mittwoch: Unsere Route heute: Hooksiel ⇒ Helgoland

das Wet­ter heute um 07:00 Uhr leicht bedeckt, Wind: SW 1 - Tem­per­atur: 12° - Barom­e­ter: 1.025 mB


Am Mittwoch ging es zur 11:00h Schleuse und dann immer nach Nor­den in Rich­tung Hel­goland.
Segeln war nicht drin, unser Win­danzeiger meinte wohl bei ca. 5-7 Knoten: Motoren ist doch auch mal was – lei­der mussten wir alle Ver­suche, die Segel zu hissen, sofort wieder ein­stellen. Sie hin­gen eher wie ein nass­er Waschlap­pen schlapp und müde und schlu­gen in ein­er unan­genehmen alten Dünung hin und her– kein Wun­der, denn die Anzeige von den paar Knoten unter 10 waren wohl eher der Fahrtwind und son­st nichts. 

Unser Ziel Hel­goland zeigt sich in leichtem Dun­st.

Gegen 18:00 Uhr haben wir als fün­ftes Boot in einem der vie­len Päckchen im Süd­hafen fest­gemacht. Um an den Strom zu kom­men, müssten wir das Kabel über 4 Schiffe ver­legen, das lassen wir lieber.
Lei­der sind Solar­mod­ul und Wind­gen­er­a­tor noch nicht instal­liert. Aber für eine Nacht geht es auch mal ohne. Unser Kühlschrank ist zwar der größte Strom­fress­er, aber dank der Käl­teplat­te hält es sich in Gren­zen.

Dann geht es zum Hafen­meis­ter, wir berap­pen 15,50 € für unsere 10 m. Anschließend noch ein klein­er Rundgang durch das Unter­dorf. Das Hafenge­bi­et ist leicht gewöh­nungs­bedürftig bis … ein­fach. Man wird wohl den 1. Ein­druck nicht so schnell vergessen.

Doch dann kam die Häuser­rei­he, die Hel­goland wohl aus­machen:

Auf dem Schiff wieder angekom­men, machte ich mich an das Aben­dessen und Wolf­gang instal­lierte den UMTS-Stick – pri­ma, das ging ja alles ratz fatz.

Irgend­wann rief dann doch für mich die Pflicht und ich wollte noch ein wenig an den PC set­zen. Der liebe Segel­gott hat mich wohl für diesen Tag erhört, kein Inter­net­zu­griff, auch nach x Tests und Ver­suchen. Es half alles nichts, Verbindung – und zwar eine gute - war zwar vorhan­den, aber kein Inter­net­zu­griff möglich.

Auch im Hafen kehrte so schnell keine Ruhe ein. Gegenüber liegen die Zubringer für die Wind­park­baustellen, die oft­mals ihre Maschi­nen laufen ließen, aus welchem Grund auch immer. 

22.08.2013 - Donnerstag: nur Helgoland

das Wet­ter heute um 07:00 Uhr leicht bedeckt, Wind: kein­er - Tem­per­atur: 17° - Barom­e­ter: 1.018 mB

Gegen 8:00h löst sich unser Päckchen auf und wir liegen danach direkt am Steg. Also auch mit Strom und so freuen wir uns auf den guten Kaf­fee aus unser­er Pads-Mas­chine.

Später gehen wir in den Ort, sagte doch die Schiff­s­nach­barin beim Able­gen noch: links von dem Aufzug gibt es einen T-Laden, dort wird Ihnen bes­timmt mit Ihrem UMTS-Stick geholfen. Dieser Laden ent­pup­pte sich jedoch als Tee­laden mit einem Inter­net-Platz.

Den Vor­mit­tag ver­bracht­en wir mit unserem Inter­net­prob­lem und auch ver­schiedene Tech­niker der Telekom bemüht­en sich redlich. Sie kon­nten uns aber lei­der auch nicht helfen. Sie gaben uns zum Schluss noch den let­zten Ratschlag, den Stick in WHV auf den Tre­sen zu leg­en, da es wohl ein Prob­lem mit dem Stick oder der Karte sei.

Also beschlossen wir, erst ein­mal den Tag und das schöne Wet­ter zu genießen, um mor­gen am Fre­itag wieder nach Hook­siel zurück zu fahren, sprich hof­fentlich zu segeln. Die Wind­vorher­sagen waren entsprechend gut.

Wir haben uns für den Klip­pen­rundweg im Ober­land entschlossen.

Die Düne wer­den wir uns wohl für ein anderes Mal aufheben.

Das war ein­mal der alte Anleger an der Ost­seite

Bevor man sie sieht, hört und riecht bemerkt man, dass die “lange Anna” nicht mehr weit sein kann

Die Steilküste im Süden

Es ver­spricht ein schön­er näch­ster Tag zu wer­den

23.08.2013 - Freitag: Unsere Route: Helgoland ⇒ Hooksiel

das Wet­ter heute um 07:00 Uhr es wird bess­er, Wind: SE 2-3 später auf­frischend auf 4-5 - Tem­per­atur: 19° - Barom­e­ter: 1.018 mB

Nach gutem Früh­stück fahren wir zum Tanken, bei Niedrig­wass­er ein Pro­bieren. Selb­st­be­di­enung und zum Zahlen geht’s hoch die Leit­er.

Gegen 10:00h laufen wir aus dem Stadthafen bei sehr unruhigem Wass­er aus.

30 Min. später geht die Mas­chine aus und bei ca. Bft 5 begin­nt ein wun­der­schönes Segeln

Ab Ein­fahrt Jade hat der Wind etwas nachge­lassen und wir fahren gegen 15:45h in den Außen­hafen von Hook­siel und bekom­men gut die 16:00h Schleuse.

38,7 SM haben wir heute auf der Logge und wir sind in gut 5,5 Std. ca 35 SM gesegelt. Ein guter Wert für unsere Lady. 

Die repari­erte Gen­ua hat sich gut gemacht, auch anfangs halb eingerollt.

Am Abend hat­te ich mal Hunger auf Fleisch und so sind wir zum Türken in Hook­siel. 

Wie heißt es immer wieder? Alles hat 2 Seit­en, so hat­te auch unser “geplatzter” Törn das Gute: Der Wind war für unsere Rück­kehr nach Hook­siel sehr gut. In Rich­tung Eider hät­ten wir nur kreuzen müssen. Wir haben beschlossen: Am Mon­tag starten wir wieder, aber in Rich­tung der Ost­friesis­chen Inseln, die wir ja mit dem Schiff auch noch nicht “erfahren” haben. Die Ost­see ist dann im näch­sten Jahr sowieso unser Ziel. 

Schreibe einen Kommentar