SM2011 nach D.dorf Tag 07

21.09.2011 - Mittwoch: Unsere Route heute: Lingen ⇒ Fuestrup

Das Wet­ter heu­te um 08:00 Uhr: bedeckt, Wind: 0 - Tem­pe­ra­tur: 13° - Baro­me­ter: 1.014 - BSt.Zähler: 2.086,5

Wir haben bis 07:30 Uhr gut geschla­fen, die gro­ße Stra­ße in der Nähe unse­res Lie­ge­plat­zes hat nicht gestört. Wir sind dann auch früh auf­ge­stan­den, da wir ja heu­te bis Müns­ter kom­men woll­ten. Weil wir ges­tern Abend geduscht hat­ten, geht es heu­te Mor­gen ziem­lich schnell, bis wir fer­tig sind. Wir bun­kern noch neu­es Trink­was­ser.

Wolf­gangs mor­gend­li­che Früh­gym­nas­tik: Check von Motor, Öl und Fil­ter

Wir star­ten wir um 09:00 Uhr. Gut haben wir hier gele­gen.

Schon bald kommt unse­re ers­te Schleu­se für heu­te in Sicht, die Schleu­se Glee­sen … und, der Funk­spruch mit dem Schleu­sen­wär­ter bringt unse­re Stim­mung auf einen etwas tie­fe­ren Level …  min­des­tens 1,5 Stun­den War­te­zeit, da die Schleu­sen­kam­mer gera­de ver­mes­sen wird.

Unser Tages­ziel Müns­ter ver­schwin­det gera­de am Hori­zont. Wir suchen uns einen Eisen­d­al­ben aus, von denen hier genug her­um­ste­hen – ein Sport­an­le­ger ist lei­der nicht vor­han­den, und machen dar­an fest. Hier­bei leis­ten uns die bei­den an StB aus­ge­brach­ten Fen­der­bret­ter wie­der gute Diens­te. Das wäre mit Fen­dern allei­ne nur sehr schlecht zu machen gewe­sen.

Ca. 1 Stun­de spä­ter lie­gen wir immer noch dort, haben aber inzwi­schen sehr gut gefrüh­stückt. Wenigs­tens der “Zim­mer­ser­vice” klappt gut.

Mitt­ler­wei­le haben sich noch ein Berufs­schiff und auch die Leu­te vom „Alu-Motor­boot“ zu uns gesellt.

Es ist ca. 11:00 Uhr, als wir end­lich hin­ter dem Berufs­schiff in die Schleu­se ein­fah­ren kön­nen.
Und sie mes­sen noch immer, die Ver­mes­ser, was sol­len sie auch anders tun? :-))

Es fol­gen in rela­tiv kur­zen Abstän­den die Schleu­sen “Hes­sel­te”, “Ven­haus”, “Alten­rhei­ne” und “Rod­de”, wo sich zum Glück kei­ne län­ge­ren War­te­zei­ten mehr erge­ben. In den Schleu­sen zeigt sich bei dem Alu-Motor­boot, wie pro­ble­ma­tisch es bei den mit Spund­wän­den aus­ge­stat­te­ten Schleu­sen ohne Fen­der­bret­ter wird. Die Manö­ver machen doch erheb­li­che Pro­ble­me und eini­ge Male sind die MoBo-fah­rer froh, an uns fest­ma­chen zu kön­nen.

Die Schleu­se “Bever­gen”, die als nächs­te auf unse­rem Weg liegt, lässt uns dann wie­der ein wenig län­ger war­ten, da noch ein Tal­fah­rer “bear­bei­tet” wer­den muss. Hier müs­sen wir wie­der “umle­gen”.

Aber auch die­se 8,1 m Hub haben wir irgend­wann hin­ter uns, sodass wir in einem wun­der­ba­ren Abend­son­nen­schein gegen 18:30 Uhr das soge­nann­te “Nas­se Drei­eck” pas­sie­ren kön­nen. Hier zweigt der Mit­tel­land­ka­nal vom DEK ab.

so schön der Son­nen­un­ter­gang auch anzu­schau­en ist, es dun­kelt schnell …
der hel­le Punkt ist die beleuch­te­te Ein­fahrt und will und will nicht näher­kom­men

Wir ent­schei­den uns jetzt end­gül­tig, unser Tages­ziel “Müns­ter” sau­sen zu las­sen. Auch ein ange­sag­ter Besuch aus dem “Segeln-Freun­de-Forum” hat sich nicht mehr gemel­det. So ent­schlie­ßen wir uns, an einem Anle­ger in der “Alten Fahrt Fues­trup” die Nacht zu ver­brin­gen.

Es ist schon dun­kel, als wir uns lang­sam in die “Alte Fahrt” hin­ein­tas­ten … das Echo­lot gibt eini­ge Male Alarm, aber wir rut­schen gut durch und fin­den auch schnell eine freie Box mit Sei­ten­steg, in die wir wun­der­bar hin­ein­pas­sen. 

Ein Hafen­meis­ter ist natür­lich weit und breit nicht mehr zu sehen. Doch im Restau­rant im Hafen erfah­ren wir den Code zum Tor und ver­sor­gen unse­re Lady. Dann ver­drü­cken wir bei­de im Lokal lecke­re Zwie­bel­schnit­zel mit Brat­kar­tof­feln.

Der klei­ne Prinz kur­ze Zeit spä­ter bringt mich ganz schnell in mei­ne Koje und Wolf­gang nicht viel spä­ter, nach­dem er noch das “Schrift­li­che” an Bord erle­digt habe.

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