16.08.2018 – Donnerstag
das Wetter heute in der Frühe: teilweise bewölkt,
Wind: S 2-3 – Temperatur: 18° – Barometer: 1017 mB.
Unsere Route heute: Hooksiel – Cuxhaven


und wieder stellen wir fest: über Helgoland ist es wohl doch besser.
Diese Hackwelle kann ich hier wesentlich besser abfedern :-))
Von unterwegs gibt es noch ein Geburtstagsständchen für Moritz, unseren Enkel.
Wir können sogar fast die gesamte Strecke segeln und machen in Cuxhaven gegen 16:30h fest. Der Hafen ist wieder mal gut gefüllt
Es gibt noch ganz großes Hafenkino mit „Herrn Kaiser von nebenan“. Entweder hatte er etwas zu tief ins Glas geschaut oder aber er war völlig überfordert mit seinem Schiff. Es musste sogar die WaschPo kommen und diverse Schäden aufnehmen.
17.08.2018 – Freitag
das Wetter heute in der Frühe: teilweise bewölkt,
Wind: W 2 – Temperatur: 15° – Barometer: 1015 mB.
Unsere Route heute: Cuxhaven – Glückstadt

Wolfgang lässt es sich nicht nehmen und steht früh auf, er möchte sich gerne die Abfahrt der „holländischen“ Flotte ansehen.

Am Mittag fahren wir auf der Elbe los in Richtung Hamburg, vorbei am Kraftwerk Brokdorf und der Fähre von Glückstadt nach Wischhafen.
Wir erreichen Glückstadt bei offenem Sperrwerk, gut so, denn der Außenhafen ist doch schon recht voll. Im Innenhafen müssen wir bis fast ans Ende fahren, bis wir ein einigermaßen gutes Plätzchen für uns finden – denn wir wollen ja evtl. mit den Rädern raus und erwischen den letzten freien Platz am Längssteg. Wochen später auf Amrum treffen wir den Besitzer dieses freien Platzes. Er liegt genau hinter uns am Steg.
da liegt sie nun, unsere Lady mit ihrer neuen festen Reling und dem Rentnereinstieg. Schließlich sind wir ja auch schon länger Rentner

Wir zahlen 20 € für 2 Tage, sehr zivile Preise, wie wir finden. Aber für die sanitären Anlagen sollte man vom hinteren Teil des Hafens besser das Rad nehmen ;-))
18.08.2018 – Samstag
das Wetter heute in der Frühe: teilweise bewölkt,
Wind: W 2 – Temperatur: 15° – Barometer: 1015 mB.
Unsere Route heute: nur Glückstadt
Wir machen einen ausgedehnten Spaziergang durch Glückstadt. Es gefällt uns ausnehmend gut.
„Dat schall glücken und dat mutt glücken, un dann schall se ok Glückstadt heten“
Dies waren die Worte, die der damalige dänische König Christian IV. verwendete, als er 1617 den Grundstein für die Stadt Glückstadt legte
das älteste Gebäude der Stadt aus dem 17. Jahrhundert: die Stadtkirche



Das Rathaus mit seinem Torbogen und dem modernen Anbau



Das Brückenhaus von der Straße

Noch ein paar Ansichten





und überall Blumen





nach diesem ausgedehnten Bummel durch Glückstadt zieht es uns noch zum Außenhafen und bis hin zur Spitze an der Elbe mit dem Womo-Stellplatz und im Hintergrund die großen Containerschiffe
Noch ein paar Ansichten vom Hafen, wie angenehm ruhig ist es doch hinter der Sperrwerksbrücke






Und ein weiteres Wahrzeichen der Stadt: die Glückstädter Heringe.


Wir haben einen ruhigen Tagesausklang, denn morgen geht es gegen 7:30 durch das offene Sperrwerk nach Hamburg
19.08.2018 Sonntag
das Wetter heute in der Frühe: teilweise bewölkt
Wind: SW 2-3
Temperatur: 15°
Barometer: 1018
Unsere Route heute: von Glückstadt nach Hamburg

Wir wollen pünktlich um 07:30h aus dem Sperrwerk Glückstadt fahren. Pech gehabt, es öffnet entgegen der Anzeige doch erst um 08:00h.
Na, mal schauen, wie wir das dann so mit dem Strom hinbekommen.

Der Himmel ist leider ziemlich bedeckt, der Sommer wird doch wohl keine Pause einlegen und uns auf das Hamburger Schietwetter einstimmen wollen?
Aber dafür gibt es als Entschädigung das bekannten Skipper-Frühstück.
Dann geht es auf die Elbe, vorbei am Yachthafen Wedel, den wir eingeplant hatten, falls wir mit dem Strom nicht hinkommen, aber wir liegen noch gut in der Zeit, außerdem sieht es hier zu unpersönlich und zu groß aus und wir wären zu weit weg von der Innenstadt

Eine Regatta der Jüngsten ist zu Ende und sie werden sicher an der langen Leine wieder über die Elbe in ihren Heimathafen gebracht


Airbus kommt in Sicht
Es geht ins Herz von Hamburg: der Hamburger Hafen

vorbei an den Landungsbrücken
an der Überseebrücke liegt die Amerigo Vespucci, das legendäre italienische Segelschulschiff.
Es ist 1931 in den Dienst der italienischen Marine gestellt worden.

Und geradewegs in den Citysportboothafen Hamburg. Wir sind recht froh, das kabbelige Hafenwasser mit den vielen Fähren, Schleppern und Ausflugsbooten hinter uns zu lassen.
Als wir die Leinen und Fender klarmachen wollen, geht die Maschine aus, aber sie springt auch sofort wieder an. Als wir Richtung unserer Box abbiegen, geht sie wieder aus. Bedingt durch die Restfahrt in Schiff sind wir doch sehr flott in der Box. Wolfgang springt an Deck und bekommt unter Mithilfe eines Seglers das Boot zum Stillstand.
Vor lauter Adrenalin verspüre ich keinerlei Knieschmerzen mehr und springe wie ein Jungspund auf dem Schiff herum, die Fender und Leinen an Ort und Stelle zu bringen :-))
Wir machen uns auf zu einem Spaziergang auf die Landungsbrücken:
Sonntag, Ferien und schönstes Wetter! So sind wir zwei von ganz ganz vielen anderen Touristen, die diesen Nachmittag auf den berühmten Landungsbrücken verbringen.
Aber der Blick auf die Elphi, das Hotelschiff Cap san Diego und die Amerigo Vespucci entschädigt uns dann doch noch

den Abend verbringen wir auf dem Schiff und wundern uns ob der Werbung im Hafenprospekt: schwellsicher – darüber kann man geteilter Meinung sein ;-))
So geht unsere Woche hier in Hamburg zu Ende. Das Wetter hat sich nicht als das berühmte Hamburger Schietwetter entpuppt. Auch ohne das Anlegemanöver kommen wir teilweise ganz schön ins Schwitzen.